06.03.2019 06:50 |

Ski alpin

Duo kämpft ums Weltcup-Finale

Für Stefan Brennsteiner und Roland Leitinger geht es am Samstag beim RTL in Kranjska Gora um viel: Beide brauchen Punkte, um sich für das Weltcup-Finale in Soldeu zu qualifizieren. Während Brennsteiner vor einer lösbaren Aufgabe steht, braucht Leitinger fast ein Wunder. Beide blicken Sonntag auch gespannt in ihre Heimatgemeinden, wo die Väter ums Bürgermeisteramt rittern.

Während Marcel Hirscher am Samstag beim Riesentorlauf in Kranjska Gora den achten Weltcup-Gesamtsieg fixieren kann und wohl wird, geht es für ein Salzburger Duo ans Eingemachte. Die Pinzgauer Weltcup-Zimmer-Kollegen Stefan Brennsteiner und Roland Leitinger, die derzeit auf der Reiteralm trainieren, brauchen dringend Punkte, um sich fürs Finale der Top 25 nächste Woche in Soldeu zu qualifizieren. Leichter hat es da der Niedernsiller Brennsteiner. Dem WM-Neunten von Åre (Rang 28 in der Disziplinenwertung) fehlen aktuell acht Punkte auf ein Ticket zum Weltcup-Finale. „Es wird nicht einfach. Aber wenn ich meine Leistung abrufen kann, dann ist das möglich“, meinte Brennsteiner vor Kampf gegen das vorzeitige Saison-Ende. Leitinger (38.) weiß indes: „Das Finale ist in weiter Ferne. Da braucht es schon eine gewaltige Leistung.“ Der 27-Jährige aus St. Martin/Lofer hat aber auch einen Plan B. „Ich fahre Donnerstag noch den Europacup-Riesentorlauf in Hinterstoder und hoffe, dass ich mich für das Europacup-Finale qualifiziere.“ Das findet für die technischen Herren-Disziplinen ebenfalls in Kranjska Gora statt, womit Leitinger gleich in der slowenischen Grenzregion zu Kärnten bleiben könnte. Denn es geht für den Vize-Weltmeister von 2017 auch um wichtige FIS-Punkte und halbwegs brauchbare Startnummern schon für die kommende Saison.

Die Pinzgauer Teamkollegen schauen übrigens Sonntag auch gespannt auf die Gemeinderatswahl: Während Brennsteiners Papa Günther in Niedernsill vor der Wiederwahl als Bürgermeister steht, hofft Rolands Vater Willi nach zehn Jahren „Vize“ in St. Martin/Lofer nun auf die Poleposition. „Ich habe meine Wahlkarte schon abgegeben, verrate aber natürlich nicht, wen ich angekreuzt habe“, lächelte Roli verschmitzt.

Herbert Struber
Herbert Struber

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