25.02.2019 08:45 |

Antwort auf Konkurrenz

LG V50 ThinQ kommt mit Zweit-Display in der Hülle

Eine originelle Antwort auf die Falt-Smartphones von Samsung und Huawei hat LG gefunden: Der südkoreanische Elektronikkonzern stellte zum Auftakt des Mobile World Congress in Barcelona am Sonntag mit dem V50 ThinQ 5G ein Smartphone mit zweitem Bildschirm vor. Das zusätzliche Display sitzt in einer Art Klapphülle und damit im geöffneten Zustand direkt neben dem Bildschirm des Telefons.

Sowohl Samsung als auch Huawei hatten zuletzt Mobiltelefone vorgestellt, bei denen sich ein Display zusammenklappen lässt. Diese Innovation hat jedoch ihren Preis. Samsungs Galaxy Fold soll 2000 Euro Kosten, das Mate X von Huawei sogar rund 2300 Euro. Die Lösung von LG dürfte um einiges günstiger sein, auch wenn bei der Ankündigung auf dem Mobile World Congress in Barcelona am Sonntag noch kein Preis genannt wurde.

Den zweiten Bildschirm in der Hülle gibt es für das erste Smartphone der Südkoreaner, das den superschnellen 5G-Datenfunk unterstützt: das V50 ThinQ 5G. Dass die beiden Displays unabhängig voneinander agieren können, bewirbt LG als Vorteil. So könne man sich zum Beispiel einen Film ansehen und gleichzeitig auf dem anderen Bildschirm etwas dazu im Internet nachschlagen. Auch könnten auf dem zweiten Display etwa die Steuerungs-Knöpfe für ein Videospiel eingeblendet werden.

Das OLED-Zweitdisplay misst 6,2 Zoll, löst mit 2160 x 1080 Pixeln auf und bringt 131 Gramm auf die Waage. Das Hauptdisplay des LG V50 ThinQ 5G ist mit 6,4 Zoll geringfügig größer und auch schärfer: Die Auflösung des OLED-Bildschirms im 19.5:9-Format beträgt 3120 x 1440 Pixel (538 ppi). Im 8,3 Millimeter dünnen und 183 Gramm schweren Gerät werkeln Qualcomms neues Snapdragon-855-Chipset und sechs Gigabyte RAM, der interne Speicher beträgt 128 Gigabyte und lässt sich mittels microSD-Karte auf bis zu zwei Terabyte erweitern.

In puncto Kameras wartet das nach IP86 wasserdichte LG-Smartphone frontseitig mit zwei (fünf und acht Megapixel) und rückseitig mit drei Linsen (16 und zweimal zwölf Megapixel) auf, die jeweils unterschiedliche Brennweiten abdecken. Ein 4000 mAh starker Akku verspricht lange Laufzeiten, als Betriebssystem kommt Android 9.0 („Pie“) zum Einsatz.

Eine weitere Neuerung neben dem Zweitdisplay stellt das Entsperren per Venenerkennung in der Hand dar. Die Methode wird oft zur Zugangskontrollen in Unternehmen eingesetzt und gilt als sicherer im Vergleich zu Fingerabdruck-Scannern.

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