21.02.2019 13:19 |

Wegen Hehlerei

Leiche einbetoniert: Steirer erneut vor Gericht

Weil er die Leiche einer ungarischen Prostituierten im Keller seines Hauses einbetoniert hat, wurde ein 42-jähriger Obersteirer vor zwei Jahren bereits verurteilt. Nun stand er in Leoben erneut vor Gericht - diesmal wegen Hehlerei.

Ein 42-jähriger Obersteirer, der 2017 in einen der spektakulärsten Kriminalrätsel des Jahres verwickelt war, stand nun in Leoben erneut vor Gericht. Zwei Jahre nachdem ihn das Gericht unter anderem wegen „Störung der Totenruhe“ verurteilte - er hatte die Leiche einer ungarischen Prostituierten in seinem Keller einbetoniert - wurde ihm diese Mal Hehlerei vorgeworfen.

Beteiligt an einer Serie von Einbruchsdiebstählen
Gemeinsam mit einem 44-jährigen Rumänen soll er eine Serie von Einbruchsdiebstählen im steirisch-niederösterreichischen Grenzgebiet begangen haben: Der Rumäne stahl Motorsägen und andere kostspielige Werkzeuge vom Onkel des Obersteirers, dieser wiederum verkaufte das Diebesgut auf Flohmärkten.

In Leoben standen sie nun erneut vor Gericht, der rumänische Haupttäter wurde zu einem Jahr Haft verurteilt, der Obersteirer erhielt neun Monate bedingte Haft.

Spektakulärer Fall vor 2 Jahren
Der Fall des heute 42-jährigen Obersteirers war einer der mysteriösesten Kriminalfälle des Jahres 2017: Nachdem er tagelang vermisst gewesen war, tauchte er in einer niederösterreichischen Polizeiinspektion auf und behauptete von Ungarn entführt worden zu sein. Dies stellte sich jedoch bei weiteren Verhören als Lüge heraus.

Schließlich gestand er geflohen zu sein, nachdem er die Leiche einer ungarischen Prostituierten in seinem Keller vergraben hatte. Er leugnete jedoch die Frau getötet zu haben. Der Obersteirer wurde angeklagt, was genau mit der Frau geschehen war, konnte vor Gericht nicht geklärt werden. Letztlich konnte der 42-Jährige nur wegen „Störung der Totenruhe“ verurteilt werden.

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