Do, 23. Mai 2019
09.02.2019 17:23

Kriechmayr nach Bronze

„Ich liebe Aare! Dieser Tag macht mich sehr stolz“

Viele hinterfragten nach der WM-Abfahrt der Herren die schwierigen Bedingungen, Vincent Kriechmayr sprach nur von einem „interessanten Rennen“. Vor allem der Schnee habe es für den Oberösterreicher so interessant gemacht. „Es war überall Schnee. Ich bin noch nie vorher ein Rennen wie dieses gestartet, aber ich bin wirklich glücklich mit der Bronzemedaille“, erklärte die Speed-Konstante dieser WM. Im Video oben sehen und hören Sie, wie Fans und Freunde die Bronze-Fahrt von „Vinc“ daheim miterlebt haben.

Die Bedingungen habe er nicht so herausfordernd empfunden wie viele andere. „Es war gar nicht so schwierig, weil das Tempo sehr gering war“, urteilte Kriechmayr. „Ich bin schon schwerere Rennen gefahren. Aber natürlich, wenn so viel Schnee ist, muss man versuchen, alles rauszuholen, keinen Meter herzuschenken.“ Nervös sei er nur gewesen, weil er auf seinen ÖSV-Kollegen Hannes Reichelt warten musste, der erst als 45. auf die Strecke ging, seine Chancen aber mit einem Fehler früh verspielte. „Es war eine lange Wartezeit.“

Historisch
Zahlreichen Akteuren ist es in den Vergangenheit gelungen, in einem Jahr in beiden Speed-Disziplinen eine WM-Medaille zu gewinnen. Erik Guay 2017, Aksel Lund Svindal 2013, Christof Innerhofer 2011, Didier Cuche 2009, Michael Walchhofer und Bode Miller 2005, Hermann Maier 2001, die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Kriechmayr ist auf dieser Liste nun der jüngste Eintrag, nachdem er am Mittwoch im Super-G Silber eingeheimst hattte.

„Ich liebe Aare“
„Klar, ich liebe Aare“, meinte Kriechmayr. Im März 2018 hatte er in dem Ort in der schwedischen Provinz Jämtland seine ersten beiden Weltcup-Siege gefeiert, indem er Super-G und Abfahrt gewann. Nun schrieb er auch bei den Weltmeisterschaften doppelt an.

„Das Ziel war eine Medaille, jetzt habe ich schon zwei“, sagte der 27-Jährige. „Jetzt kann ich wirklich sehr gelassen in die Super-Kombination gehen.“ Auch in seinem dritten und letzten WM-Bewerb am Montag wolle er seine Bestleistung zeigen, am Sonntag war ein Slalom-Training angesetzt. Daher würden auch diesmal die Feierlichkeiten „sehr sparsam“ ausfallen.

Besondere Ehre
Eine besondere Ehre sei es für Kriechmayr, dass er beim Abschied von Svindal mit diesem das Podest teilen kann. „Er ist nicht nur einer der besten in der Geschichte des Skisports, viel wichtiger ist, dass er einer der sympathischsten in der Geschichte des Skisports ist“, streute er dem Norweger, der für ihn ein wichtiges Vorbild gewesen sei, Rosen.

„Ich habe immer versucht, mich an dem jeweiligen Besten ein bisschen zu orientieren, und Aksel war in den letzten 15 Jahren der dominierende Speedfahrer. Ich habe sehr viel lernen können von ihm“, betonte Kriechmayr. Dieser Tag „macht mich sehr stolz“.

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