Sa, 25. Mai 2019
16.01.2019 16:44

Raub war erfunden

25-Jähriger stach sich Messer selbst in Bauch!

Ein vermeintlich schwerer Raub mit einem Messer am Dienstag in Graz hat sich als Lüge aus Scham herausgestellt. Das Opfer hatte 2000 Euro von seinem Vater bekommen und sollte damit seinen Lebensunterhalt finanzieren. Stattdessen kaufte der Mann aber einen Computer. Um nicht die Wahrheit sagen zu müssen, erfand er den Überfall und stach sich selbst ein Küchenmesser in den Bauch.

Wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Mittwoch mitteilte, waren nach dem Überfall in einem Lift in Graz-Eggenberg keine Spuren, die zu einem Täter führen, gefunden worden. Schnell erhärtete sich der Verdacht, dass sich das Opfer die Verletzungen selbst zugefügt hatte.

Der Mann war im LKH Graz-West behandelt worden. Seine Schnitte am Bauch stellten sich als oberflächlich heraus. Nach der medizinischen Behandlung wurde er von der Polizei vernommen. Dabei gestand er die Lüge: Er habe den Raub vorgetäuscht, weil er sich vor seinem Vater schämte.

Sogar die Cobra rückte an
Der Mann sagte, dass er nach mehreren Stichversuchen durch eine Jacke das Messer direkt gegen seinen Bauch stach. Dort blieb es stecken! Ein Nachbar fand den 25-Jährigen im Lift und rief die Rettung. Ein größerer Polizeieinsatz war die Folge, bei dem auch die Cobra anrückte und das Gebäude umstellte und durchsuchte.

Der 25-Jährige wird nun wegen Vortäuschung einer Straftat angezeigt, die Kosten für den Einsatz werden ihm verrechnet.

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