Auf dem Foto ist eine Bettwanze beim Blutsaugen auf menschlicher Haut zu sehen. Die 3,8 bis 5,5 Millimeter großen Parasiten sind ein Tabuthema vor den Winterspielen in Vancouver. Immer mehr Einwohner der drittgrößten Stadt Kanadas werden von den Schädlingen geplagt.
Die kleinen rotbraunen Insekten sind aber offenbar für immer mehr Hotelketten, Vermieter und Wohnungsbehörden ein großes Problem. Immer öfter melden sich besorgte Bürger. Ein Problem sind die Bettwanzen auch deshalb, weil es kaum noch effektive Mittel gegen sie im Handel gibt. Die Pestizide, die früher eingesetzt wurden, wie zum Bespiel DDT, sind inzwischen aus Umwelt- oder Gesundheitsgründen verboten.
Die Bettwanzen übertragen, soweit bekannt, keine Krankheiten. Aber es kann durch die Bisse zu allergischen Reaktionen kommen, da die Insekten eine Substanz absondern, um den Blutfluss in Gang zu bekommen und eine Gerinnung zu verhindern.
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