01.01.2019 09:54 |

Minus 3,4 Prozent

Neues Rekordtief: „Nur“ 400 Verkehrstote 2018!

Mit 400 tödlich verunglückten Menschen im Vorjahr - 14 weniger als 2017 - haben Innen- und Verkehrsministerium am Neujahrstag erneut die bisher absolut niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit Beginn der Aufzeichnungen anno 1950 vermeldet. Langfristig liegt das aktuelle Ergebnis zum bereits sechsten Mal in Folge unter 500 - vor dem Jahr 2013 lagen die Opferzahlen immer darüber.

400 Verkehrstote sind weniger als ein Siebentel der Todesopfer aus dem Jahr 1972, dem bisher „schwärzesten Jahr“ der österreichischen Unfallstatistik (2948 Tote). Die Zahl zugelassener Fahrzeuge hat seit 1972 von 2,5 Millionen auf 6,9 Millionen zugenommen. Der Zielwert des Österreichischen Verkehrssicherheitsprogrammes 2011 bis 2020 lautet 311 Opfer im Jahr 2020.

Im Vorjahr verunglückten 178 Personen im Pkw tödlich, 99 Getötete waren Motorradlenker, 45 Fußgänger, 40 Radfahrer (17 von ihnen mit E-Bikes), 15 Personen verunglückten tödlich im Lkw sowie weitere 23 mit sonstigen Verkehrsmitteln (Moped, Traktor etc.).

Mehr Tote in Oberösterreich, Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg
Eine Zunahme der Zahl an Verkehrstoten gab es in Niederösterreich (plus sechs), Oberösterreich (plus 14), Tirol (plus sieben) und Vorarlberg (plus zwei). In Kärnten blieb die Zahl unverändert, in Wien gab es einen Rückgang (minus vier). Burgenland, Salzburg und die Steiermark verzeichneten im Jahr 2018 die bisher niedrigsten Zahlen an Verkehrstoten seit 50 Jahren.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Lazaro wieder Ersatz
1:0! Conte-Revolution? Inter stürzt Juventus
Fußball International
Kolumne „Im Gespräch“
Eine Lücke, die verbindet
Life
„Pflege-daheim-Bonus“
ÖVP will 1500 Euro Bonus für häusliche Pflege
Österreich
Live in der Primetime
Die „Krone“-Elefantenrunde
Medien

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter