2. Jänner geht‘ s los

Walkner genießt Weihnachtsruhe vor dem Sandsturm

Motorsport
24.12.2018 15:03

Der Heilige Abend ist im Hause Walkner in Hallein auf Monate die letzte Chance auf ein besinnliches Beisammensein. Denn: Kommt der eine Profisportler nach Hause, ist der andere längst über alle Berge.

(Bild: AP)

Große Familie
Eva, zweifache Freeride-Weltmeisterin, landete Freitagmittag von Paris kommend in Salzburg. Bruder Matthias, Österreichs einziger Gesamtsieger der Rallye Dakar, packte da bereits seine Sachen, um Samstag früh nach Bibione zu brausen, auf einer Strandpiste eine letzte intensive Trainingseinheit vor Jahresende einzulegen. Kommt der eine Profisportler nach Hause, ist der andere längst über alle Berge - das entspricht den Tatsachen im Hause Walkner in Hallein.

Heiligabend erfüllt da heute mehrere erfreuliche Zwecke zugleich: Matthias und Eva können mit Thomas, dem Sohn von Bruder Gerald, endlich gemeinsam spielen. Ansonsten macht Eva mit dem Jungen die Skipisten unsicher - oder Matthias weiht den Youngster in die Moto-Cross-Geheimnisse ein.

(Bild: GEPA)

Ruhe vorm Sandsturm
Der 24. und der Christtag stehen seit Jahren zudem für die Weihnachtsruhe vorm großen Sandsturm. Für die letzte Chance auf ein besinnliches Beisammensein. Matthias hebt am 2. Jänner zu seiner sechsten Wüsten-Rallye nach Südamerika ab. Während der 2018er-Champion durch die Dünen Perus pflügt, hält sein Schwesterherz in Österreich für Medienanfragen die Stellung. Die 39-Jährige muss sich zeitgleich auf ihre „Saison“ vorbereiten. „Ich plane ein weiteres Filmprojekt“, erzählt Eva. „Ich werde Zeit in Frankreich verbringen!“

Mama Anneliese bleibt morgen nichts anderes übrig, als Kinder und Enkelkind „einzupacken“. Damit Anna, Evas und Matthias’ Oma die Bande zumindest einmal ein bisschen länger im Rudel zu Gesicht bekommt.

(Bild: GEPA )

Weihnachten als Belohnung
„Für mich ist Weihnachten eine Belohnung. Bis dahin gebe ich in der Vorbereitung alles. Am 24. gehe ich vormittags eine Skitour. Dafür kann ich Würstelsuppe und Bier mit Papa, das ,Bratl’ samt Knödel von der Oma dann genießen“, lächelt Matthias. Der sich vorm großen Jahreshighlight, das er als Vorjahressieger mit der Nummer eins in Angriff nimmt, „sehr entspannt“ fühlt: „Ich habe ja meine ,Olympia-Goldene’ gewissermaßen schon in der Tasche.“ Nachsatz: „Ich fühle mich auch fitter, hab fünf Kilo weniger als Ende 2017!“ Braucht sich das Zweirad-Ass beim üppigen Weihnachtsschmaus also echt nicht zurück zu nehmen.

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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(Bild: KMM)



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