Mi, 16. Jänner 2019

Für den Fall der Fälle

14.12.2018 19:32

Steiermark bekommt genauen Plan für „Blackout“

Terroranschläge, Naturkatastrophen, schwankende Stromnetze: Szenarien, die zu einem „Blackout“ führen können. Unser Stromnetz würde zusammenbrechen, danach auch die Kommunikation über elektronische Geräte. Eine Kampagne soll die Steirer jetzt über diese Folgen aufklären, auch einige Maßnahmen sind geplant.

Es ist ein Katastrophenszenario, über das man am liebsten gar nicht nachdenken will, worüber man aber dennoch sprechen muss: Was passiert, wenn der Strom über längere Zeit ausfällt? Anschläge oder Naturkatastrophen können auch bei uns zu einem sogenannten „Blackout“ führen. „Nichts geht mehr“, heißt es dann, „vor allem, was die Kommunikation betrifft, werden wir ins Mittelalter zurückkatapultiert“, bringt es Landeshauptman-Stellvertreter Michael Schickhofer auf den Punkt.

Detaillierte „Blackout“-Pläne
Um für den Fall des Falles gerüstet zu sein, sollen nun konkrete Maßnahmen getroffen werden. So werden detaillierte Pläne erstellt, wie Städte und Gemeinden im Katastrophenfall zu handeln haben. Experten des Zivilschutzverbandes werden sie ausarbeiten. Aber auch die Bürgermeister und Gemeinderäte sind gefordert und sollen einen wesentlichen Beitrag leisten zur Aufrechterhaltung der kommunalen Wasser- und Wärmeversorgung sowie der Abwasserentsorgung. Das Ziel: Alle sollen sich auf flächendeckende Stromausfälle bestmöglich vorbereiten und vorsorgen können. Auch die einzelnen Einsatzorganisationen sind natürlich gefordert.

Taschenlampen, Gaskartuschen, Essensvorräte
Doch was bedeutet das für Privatpersonen? Mit einfachen Utensilien, etwa aus dem Campingbereich, können steirische Familien die Zeit des Stromausfalles überbrücken: mit Gaskartuschen, multifunktionellen Taschenlampen mit einem handbetriebenen Generator und integriertem Radio, aber auch mit einem ausreichenden Lebensmittelvorrat, der stets zur Verfügung steht.

Monika Krisper
Monika Krisper

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