Fr, 16. November 2018

Ganz Amerika gequert

16.10.2018 15:47

Mega-Weltrekord für Extremradler Michael Strasser!

Extremsportler Michael Strasser hat es geschafft und nach 84 Tagen auf dem Rad das Ziel seiner Rekordfahrt von Alaska nach Feuerland erreicht! Er unterbot die bisherige Bestmarke um mehr als zwei Wochen!

„Überglücklich! Und heilfroh, gesund mit einem neuen Rekord in Ushuaia angekommen zu sein.“ Das war Michael Strassers erste Reaktion als er am Dienstag um 9 Uhr Ortszeit (14 Uhr MESZ) mit dem Fahrrad am Ziel seiner Träume ankam. Am südlichsten Zipfel des amerikanischen Kontinents, in Ushuaia in der argentinischen Provinz Feuerland.

Am 24. Juli war der Athlet des LTC Seewinkel in Prudhoe Bay in Alaska aufgebrochen um den Weltrekord für die Nord-Süd-Durchquerung Amerikas zu brechen. Was ihm eindrucksvoll gelang. Mit 84 Tagen und 12 Stunden unterbot er die Bestmarke des Schotten Dean Stott um 15 Tage. Der Weg zu diesem einzigartigen Rekord war aber wahrlich kein leichter. Tages-Etappen mit mehr als 400 Kilometern oder über 5000 Höhenmeter, Nachtfahrten, Regen, Schnee, Minusgrade, tropische Hitze, grenzwertig schlechte Straßenverhältnisse und der vor allem in Südamerika oft lebensgefährliche Verkehr.

Es gab keinen Plan B
“Es gab unzählige Momente, in denen ich ans Aufgeben gedacht habe“, muss der 35-Jährige gestehen. „Aber es gab nie einen Plan B. Ich wollte einfach diesen Weltrekord holen.“ Wenn Michael in diesem Fall „ich“ sagt, meint er „wir“. Denn er wird - trotz der unglaublichen Anstrengungen - nicht müde zu betonen, dass ohne sein Team der Rekord nie möglich gewesen wäre. Neben Viktoria Klammerth, Viola Minixhofer und Samuel Renner war ihm vor allem seine Lebensgefährtin Kerstin Quirchmayr eine immense Stütze. „Sie waren in den schwierigen Situationen da, haben sich um alles rundherum gekümmert, so dass ich mich auf das Fahren konzentrieren konnte.“

Und das tat er nicht für sich alleine. Im Rahmen des „Ice2Ice“-Projekts konnten Fans und Sponsoren jeden gefahrenen Kilometer um je einen Euro „kaufen“. Die bis zum Ende der Fahrt zustandegekommene Summe übersteigt die der gefahrenen 22.640 Kilometer bei Weitem. Mehr als 35.000 Euro sind zugunsten der ALS-Forschung eingegangen. „Das freut mich genauso wie der Rekord.“

Felix Cerny, Kronen Zeitung

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