Sa, 17. November 2018

Umweltschützer jubeln

14.09.2018 12:08

Slowenien: Regierung gegen geplante Murkraftwerke

Umweltschützer jubeln: Die neue slowenische Regierung, die Donnerstagabend im Parlament bestätigt wurde, will keine Wasserkraftwerke an der Mur bauen. Es gibt ja Pläne für bis zu acht Kraftwerke, teilweise unmittelbar nach der Grenze zur Steiermark. Der Staubereich des ersten Kraftwerks würde bis nach Österreich reichen.

Laut WWF wurde im Koalitionsabkommen der fünf Regierungsparteien folgende Vereinbarung festgeschrieben: „Wir werden die Mur schützen und keine Wasserkraftwerke an diesem Fluss bauen.“ Arno Mohl, Programmleiter „Mur-Drau-Donau“ beim WWF Österreich: „Ein sofortiger Stopp des bereits geplanten Wasserkraftwerks an der Mur bei Hrastje-Mota ist unabdingbar.“ 

„Fatale ökologische Auswirkungen“
Der slowenische Energiekonzern „Slowenische Draukraftwerke Maribor“ will auf einer Länge von etwa 50 Fluss-Kilometer acht Kraftwerke errichten. Bereits das erste geplante Kraftwerk Hrastje-Mota, nur wenige Kilometer nach Bad Radkersburg, hätte laut WWF fatale ökologische Auswirkungen, insbesondere für die Auenwälder, den Fischbestand sowie für den natürlichen Grundwasserkörper der Region: „Zu diesem Ergebnis kommt der entsprechende Umweltbericht von 2017. Zudem stellten zwei internationale Fluss-Experten in unabhängigen Gutachten fest, dass das Kraftwerk zu schweren ökologischen Schäden für die Fluss- und Auengebiete in den Nachbarländern Österreich, Kroatien und Ungarn führen würde.“

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