Sa, 22. September 2018

Dramatische Szenen

13.09.2018 13:39

Video: Bergsturz löst Flutwelle auf Zakynthos aus

Dramatische Szenen auf der griechischen Ferieninsel Zakynthos: Ein Bergsturz hat am beliebten Strand von Navagio, auch als Schmugglerbucht bekannt, am Donnerstag eine Flutwelle verursacht (siehe Video oben). Dabei kenterten mindestens drei Ausflugsboote mit Dutzenden Urlaubern an Bord. Eine Tschechin wurde schwer verletzt, mehrere weitere Menschen erlitten leichtere Verletzungen. Ein Amateur-Video zeigt jene Momente, als sich an einer steilen Felswand der idyllischen Bucht plötzlich eine gewaltige Steinplatte löst und ins Meer stürzt.

Die Menschen am Strand sehen zunächst ungläubig zu, wie die Gesteinsmassen aus der Felswand brechen und ins Meer stürzen, wie in dem Video zu sehen ist. Dann bricht Panik unter den Badenden aus, „Oh mein Gott, oh mein Gott!“-Schreie sind zu hören.

Die Urlauber laufen verzweifelt aus dem Wasser, werden aber dennoch binnen Sekunden von den Wassermassen erreicht, die eine durch den Felssturz ausgelöste Flutwelle an den Strand spült.

Der Zivilschutz suchte dem staatlichen Rundfunk ERT zufolge den betroffenen Küstenabschnitt sicherheitshalber noch mit Hunden ab, um festzustellen, ob unter dem Geröll Menschen verschüttet liegen. Der Strand Navagio, der praktisch nur mit Booten erreicht werden kann, ist einer der beliebtesten Badeorte von Zakynthos.

Das Wrack des Küstenmotorschiffs „Panagiotis“ liegt dort auf einem kleinen Strand, umgeben von bis zu 200 Meter hohen, senkrecht hinaufragenden Felswänden, über denen sich eine kleine Plattform befindet. Sie ist der einzige Aussichtspunkt, der von der Landseite aus einen Blick auf das Wrack erlaubt.

Das Schmugglerschiff strandete im Oktober 1980, als es bei stürmischer See von der Küstenwache verfolgt einen Maschinenschaden erlitt und führerlos mit seiner illegalen Ladung von Zigaretten in der ehemals „Agios Georgios“ genannten Bucht strandete. Die Besatzung des Schiffes konnte sich retten.

Harald Dragan
Harald Dragan

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