Grün-weißer Widerstand

Rapid führte 2:0 - und Fans brüllten „Gogo raus!“

Wien, Hütteldorf, Allianz-Stadion, Donnerstagabend, knapp vor der Pause zwischen Rapid und Steaua Bukarest: Rapid ist soeben mit 2:0 in Führung gegangen, alles läuft nach Plan, die Heimmannschaft spielt richtig stark. Und dann: Spruchbänder gegen Cheftrainer Goran Djuricin und durch Mark und Bein gehende „Gogo raus“-Rufe (siehe auch Vide oben).

Der Protest war freilich schon angekündigt gewesen. Via Flugzettel teilten die Ultras schon vor Spielbeginn den eingefleischten Fans mit: „Nachdem sich das Präsidium dezent zurückhält, werden nun die Stimmen des Block West lauter, um nötige Veränderungen zu fordern.“ Als offizielle Devise der eingefleischten Rapid-Fans wurde deswgen ausgegeben: „Gogo raus!“ Kundgetann soll der Protest gegen den grün-weißen Cheftrainer - „wenn nötig“, wie es in dem Schreiben heißt - beim kommenden Liga-Heimspiel gegen Innsbruck am Sonntag.

So lange hielt das Schweigen dann aber nicht. Just in einer Phase, in der Rapid richtig gut spielte, brach der Protest sicht- und hörbar aus. Auf einem Spruchband war zu lesen: „Wenn das Präsidium schweigt, muss die Kurve lauter werden.“ Dazu „Gogo raus“-Banner und gleich lautende Sprechchöre.

Vor Spielbeginn hatten die Fans ihren Unmut wie folgt begründet: „Die Moral sowie der Siegeswille und der Kampf unserer Spieler lassen zu wünschen übrig“, schreiben die Ultras. Sie wollen nicht in die Expertenrolle schlüpfen, „sehen es aber als unsere Aufgabe, auf offensichtliche Probleme hinzuweisen. Deswegen fordern wir ab sofort: „Gogo raus!“ Wie Spieler und Trainer darauf reagierten, sehen Sie hier im Video:

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Donnerstag, 22. Oktober 2020
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