„War betriebsblind“

Prozess: Kuh litt und wog nur mehr Hälfte

Tierecke
22.08.2018 11:10
Porträt von krone.at
Von krone.at

Einmal mehr saß gestern ein Tiroler Bauer vor dem Innsbrucker Landesgericht, der im Stall die nötige Sorgfalt vermissen hatte lassen. Der Vorwurf gegen den Unterländer (37) lautete auf Tierquälerei: Er soll das Leiden einer kranken Kuh ignoriert haben.

„Das Tier hatte wunde Stellen, die Kette war beim Hals schon eingewachsen und am Ende wog es nur mehr 338 Kilo - die Hälfte des Normalgewichts“, schilderte die Amtstierärztin als Zeugin. Zumindest zehn Tage soll der qualvolle Zustand angedauert haben. Der Nebenerwerbslandwirt führte Überforderung mit seinen 25 Stück Vieh (inklusive 15 Jungtiere) ins Treffen. Er habe einfach zu viel Arbeit - untertags als Liftangestellter - gehabt. Ob ihm das Leiden der Kuh nicht aufgefallen sei? „Ich war wohl betriebsblind.“ Dem Unbescholtenen wurde eine Diversion gewährt, er muss nun 1200 Euro Geldbuße zahlen.

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