Mo, 15. Oktober 2018

Flammen nahe Autobahn

27.07.2018 06:38

200 Einsatzkräfte kämpften gegen Waldbrand

An einem viel befahrenen Autobahndreieck südlich von Berlin sind am Donnerstag Dutzende Hektar Kiefernwald in Flammen aufgegangen. Rund 200 Feuerwehrleute kämpften gegen den Waldbrand und verhinderten ein Übergreifen auf die Ortschaft Fichtenwalde (Bundesland Brandenburg), wie Landkreis, Polizei und Feuerwehr mitteilten.

Am Abend entschieden die Einsatzkräfte, dass eine zunächst angedachte Evakuierung nicht mehr notwendig sei. „Die Gefahr ist erstmal gebannt“, sagte der Vizelandrat von Potsdam-Mittelmark, Christian Stein. Die Einsatzkräfte hätten die Flammen im Griff, es gebe keine Gefahr mehr, dass sie die Häuser erreichten.

Ständig wechselnde Winde hatten die Löscharbeiten erschwert. Am Abend kam auch ein Löschhubschrauber zum Einsatz. Fichtenwalde, ein Ortsteil der Spargelstadt Beelitz, zählt rund 2800 Einwohner. Von einer Evakuierung wären laut Ortsvorsteher Tilo Köhn etwa 200 bis 300 Bewohner betroffen gewesen.

Umfangreiche Autobahnsperrungen
Der Waldbrand machte umfangreiche Autobahnsperrungen notwendig - sowohl an der Autobahn 9 von Berlin nach Leipzig als auch zeitweise am Berliner Ring, wie die Polizei mitteilte. Die Staus zogen sich bis zur Autobahn 2, die Magdeburg mit Berlin verbindet. Am späten Abend meldete die Polizei, die Fahrbahn in Richtung Berlin sei wieder freigegeben worden. Weiter teilte sie über Twitter mit: „Die Gegenrichtung bleibt aber nach wie vor gesperrt.“

Dichte Rauchschwaden stellten Gefahr dar
Teils saßen Autofahrer stundenlang in Staus auf Autobahnen oder Umgehungsstraßen fest, auch die Potsdamer Innenstadt war am Abend weitgehend dicht. Die Sperrungen wurden notwendig, weil dichte Rauchschwaden eine Gefahr darstellten. Zudem sollte der Weg für die Einsatzkräfte der Autobahn freigehalten werden. 

Nach Angaben des Waldbrandschutzbeauftragten Raimund Engel war das Feuer aus unbekannter Ursache seitlich der Autobahn 9 entstanden. Anschließend habe es sich westlich vom Beelitzer Ortszentrum rasend schnell ausgebreitet. Bereits seit Tagen herrscht in weiten Teilen Brandenburgs höchste Waldbrandgefahr - wie auch an anderen Orten in Deutschland.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.