03.07.2018 15:29 |

Insolvenzstatistik

Immer mehr Pleiten bei Pflegekräften

Der Wirtschaftsmotor läuft in Kärnten derzeit wie geschmiert. Das zeigt sich auch in der aktuellen Insolvenzstatistik des Alpenländischen Kreditorenverbandes: Es gab kaum Firmenpleiten, die Konkurse betreffen großteils Einzelunternehmer wie Pfleger.

Von den heuer bisher in Kärnten angemeldeten 191 Konkursen mussten 116 mangels Vermögen abgewiesen werden. 94 davon betreffen Selbstständige, vor allem 24-Stunden-Pflegefachkräfte. Die übrigen 75 Pleiten produzierten Verbindlichkeiten von 41,6 Millionen Euro - im Vorjahr waren es noch 70 Millionen - und gefährdeten 253 Arbeitsplätze.

Generell darf sich die Wirtschaft also über einen 16-prozentigen Rückgang der Insolvenzen freuen. Stark gestiegen ist dagegen die Zahl der Privatinsolvenzen: Auf 378 Kärntner entfallen 73 Millionen Euro Schulden! Vor allem ehemalige Unternehmer nutzen das neue Insolvenzrecht, um sich ohne die Zehn-Prozent-Mindestquote zu sanieren.

Kerstin Wassermann
Kerstin Wassermann
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter