Notruf veröffentlicht

Blanke Panik um Miller-Tochter: „Atme, Baby-Girl!“

Wintersport
13.06.2018 09:03

Was für ein Drama, das niemanden kaltlässt: Bode Millers gerade einmal 19 Monate altes Töchterchen Emeline ist tot! Ertrunken in einem Pool der Nachbarn, bei denen die Familie gerade zu Gast war. „Wir sind am Boden zerstört. Niemals in einer Million Jahre hätten wir gedacht, dass wir so einen Schmerz erleben müssen“, gab Miller via Instagram Einblick in seine Gefühlswelt. Nun wurde der dramatische Notruf zu dem furchtbaren Drama veröffentlicht!

Gleich vorweg: In den USA ist es durchaus üblich, dass Behörden eingegangene Notrufe später „herausgeben“ - und die Orange County Fire Authority tat dies nun wenige Stunden nach dem dramatischen Zwischenfall im Zusammenhang mit der Familie von Bode Miller. Was auf der Aufnahme zu hören ist, lässt wohl nur rudimentär erahnen, was sich am Ort des Geschehens wirklich abspielte und was für ein Entsetzen vorgeherrscht haben muss - und doch lässt einen sogar das bloße Anhören der Gesprächspassagen das Blut gefrieren.

Es muss gegen 18.30 Uhr gewesen sein, als die kleine Emeline bei der Party in der Nachbarschaft der Millers in einem unbeachteten Moment in den Pool gestürzt war. Als man sie fand, dürfte sie bereits einige Minuten im Wasser gewesen sein - und bereits zu atmen aufgehört haben. Die hochschwangere Mutter der Kleinen und Frau von Bode Miller, Morgan Beck sprang offenbar selbst in den Pool und holte Emeline heraus. Unmittelbar darauf ging bereits der 911-Notruf bei der Rettungszentrale ein. „Schnell, schnell“, schrie eine Frau, ehe sie das Drama zu beschreiben begann.

(Bild: GEPA, instagram.com, krone.at-Grafik)

Als sie ihre Fassung einigermaßen wiedererlangt hatte, erzählte sie, dass die Mutter des Mädchens bereits mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen habe. Der Notruf-Mann fragte, ob die Kleine denn atme - und die Frau antwortete: „Nein!“ Allerdings wollte einer der Ersthelfer vor Ort noch vor Eintreffen der Rettungskräfte einen schwachen Pulsschlag erfühlt haben - was Hoffnung auf das Überleben der 19 Monate alten Emeline keimen ließ. „Wie lange war das Mädchen unter Wasser?“, kam eine weitere Frage aus der Notrufzentrale. „Ein paar Minuten“, antwortete die Frau - offenbar nicht die Mutter von Emeline. Sie räumte aber ein, es nicht genau zu wissen.

Etwas später war auf dem Anruf-Mitschnitt zu hören, wie laut sowie aufmunternd gerufen/gefordert wird: „Atme, Baby-Girl!“ Zu diesem Zeitpunkt soll die kleine Emeline bereits „total blass und steif“ gewesen sein. Eine weitere Stimme, die zu einem die Fassung verlierenden Mann zu gehören scheint, schrie dann: „Wo bleibt die Schei..-Rettung!“ Derselbe Mann verlangte auch nach einem Beatmungsgerät und wies die anderen Ersthelfer lautstark ein. Diese Gruppe war auch noch zu hören, als Sirenengeheul die Ankunft der professionellen Rettungskräfte ankündigte.

Doch am Ende sollte alles umsonst gewesen sein - noch am Abend wurde Emeline in einem nahen Krankenhaus für tot erklärt…

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(Bild: KMM)



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