Di, 16. Oktober 2018

Wunde genäht

08.06.2018 14:29

Biber attackiert Hund beim Baden im Fluss!

Schock für eine Spaziergängerin im oberösterreichischen Haslach an der Mühl: Als ihr Schäferhundmischling beim Badeplatz zum Abkühlen in die Große Mühl sprang, wurde der Vierbeiner von einem Biber attackiert und mit den Krallen am Rücken verletzt. Schäferhund „George“ erlitt eine vier Zentimeter lange Wunde, musste genäht werden.

„Ich wohne in Haslach, spaziere mit meinem Hund regelmäßig entlang der Großen Mühl. Am Mittwoch Mittag ist er beim Badeplatz in den Fluss gesprungen, um sich abzukühlen. Dort schwimmen oft Biber. Sie lassen ihn normalerweise in Ruhe. Aber diesmal dürfte es ein Weibchen gewesen sein, das wahrscheinlich seine Kinder verteidigen wollte. Es ist am gegenüberliegenden Ufer ins Wasser hinein, hat ,George‘ angegriffen und am Rücken verletzt“, berichtet Besitzerin Karin M. (52).

Der sechs Jahre alte Schäferhundmischling erlitt eine vier Zentimeter lange und etwa eineinhalb Zentimeter tiefe Wunde. „Es hat wie ein Schnitt ausgesehen“, sagt Karin M., die ihren geliebten Vierbeiner zu Tierarzt Norbert Hetzmannseder brachte, der „George“ mit vier Stichen nähen musste und ihm Antibiotika gab. „Die Biber werden unterschätzt, sie sind nicht ungefährlich“, meint Hetzmannseder.

„Frauerl“ zeigte Vorfall an
Dieser Meinung ist natürlich auch Karin M. Sie zeigte den Vorfall bei der BH Rohrbach an, wo sie erfuhr, dass auch einem Jäger mit seinem Vierbeiner dasselbe passiert war. Auch der Jagdhund wurde von einem Biber angegriffen.

„Kinder sind in Gefahr!“
Karin M. zur „Krone“: „Das Ganze war noch dazu am Badeplatz passiert. Nicht auszudenken, wenn so ein Biber ein kleines Kind angreift. Das kriegt einen Schreck, geht unter und ertrinkt dann womöglich!“

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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