Gefährliche Situation:

Schuss aus Dienstwaffe rettete Menschenleben

Steiermark
16.05.2018 17:11
Porträt von krone.at
Von krone.at

Zu dramatischen Szenen kam es am Mittwoch in St. Georgen ob Murau. Durch den Einsatz von Pfefferspray wollten zwei Polizisten verhindern, dass sich ein Steirer den Hals aufschnitt - doch das half nichts. Daraufhin schoss ihm ein Beamter in den Unterarm.

Während einer Streifenfahrt fiel den Uniformierten um 9.30 Uhr ein am Fahrbahnrand abgestellter Pritschenwagen auf. Darin saß ein 54-Jähriger - und vorerst glaubten die Beamten, dass er ihre Hilfe benötigen würde. Tatsächlich aber wirkte er stark betrunken, was der Alko-Vortest auch klar bestätigte.

Zwei Dosen Pfefferspray halfen nicht
Dann eskalierte die Lage. Der Steirer - er leidet unter familiären Problemen - hatte plötzlich ein Messer in der Hand, mit dem er sich am Hals ritzte. „Zwei Dosen Pfefferspray wurden versprüht, um ihn davon abzuhalten“, berichtet ein erhebender Beamter, „aber es half nichts“.

Somit hatte ein Polizist keine andere Wahl, als dem Lebensmüden in den rechten Unterarm zu schießen. Das Messer fiel zu Boden, der Verletzte konnte versorgt werden. Er befindet sich in der Nervenklinik.

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