Mo, 23. Juli 2018

Murfeld

09.05.2018 12:25

Gemeinde löst sich auf: Politiker stimmen Plan zu

Ab 1. Jänner 2020 soll es die südsteirische Gemeinde Murfeld nicht mehr geben. Sie löst sich auf, eine Katastralgemeinde wandert nach St. Veit in der Südsteiermark, vier weitere Ortsteile docken bei Straß an. Eine Volksbefragung im März brachte eine klare Zustimmung zu diesem Plan. Jetzt beschloss der Murfelder Gemeinderat mit großer Mehrheit die Fusion.

Anwesend waren Dienstagabend 13 von 15 Gemeinderäte. Für die Fusion waren alle, bei der Frage der konkreten Aufteilung enthielten sich aber zwei Mandatare der Stimme - darunter kurioserweise auch Vizebürgermeister Josef Schef von der Bürgerliste, die den Wechsel vom Bezirk Südoststeiermark in den Bezirk Leibnitz besonders forcierte. In den nächsten Wochen sollen auch in St. Veit und Straß die Beschlüsse fallen. Letztlich muss die Landesregierung zustimmen - das sollte aber nur Formsache sein, die Murfelder Lösung wird von der Landesspitze mitgetragen. Es gibt auch Unterstützung von den Gemeindeexperten des Landes, etwa bei der heiklen Frage der Vermögensaufteilung.

Weitere Gemeinde plant den Absprung
In einem Monat, am 10. Juni, gibt es auch in Mureck eine Volksbefragung über einen Bezirkswechsel nach Leibnitz. Das Ergebnis dürfte zwar ähnlich deutlich wie in Murfeld (da stimmten zwei Drittel dafür) ausfallen, doch hier legt sich das Land quer. Eine Zustimmung würde es nur geben, wenn sich Mureck wie Murfeld auflösen würde. Das will aber Mureck nicht, die Gemeinde will als Einheit wechseln.

Jakob Traby
Jakob Traby

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