Mo, 17. Dezember 2018

Mehrere Verletzte

02.05.2018 11:08

Karottensüchtige Kängurus gehen auf Touristen los

Zu einer wahren Landplage hat sich eine Herde von offensichtlich karottensüchtigen Kängurus auf dem Gelände eines Krankenhauses in Lake Macquarie nahe der Stadt Sydney entwickelt. Mehrere Touristen wurden von den Beuteltieren beim Füttern bereits verletzt. Eine Frau musste mit 17 Stichen im Gesicht genäht werden. Andere trugen klaffende Wunden am Bauch, am Rücken und an der Schulter davon, wie lokale Medien am Mittwoch berichteten. 

Die Dutzenden wilden Kängurus sind auf dem Gelände des Morriset Hospitals in Lake Macquarie zuhause, etwa zwei Zugstunden von Sydney entfernt. Jede Woche kommen mehrere Tausend Touristen dorthin, um Australiens Wappentiere aus der Nähe zu betrachten und auch Selfies zu machen.

Obwohl Schilder darauf hinweisen, dass das Füttern verboten ist, werden die Tiere mit allem möglichen Essbaren versorgt: mit Keksen und Pommes, aber auch mit vermeintlich gesunder Nahrung wie Bananen und Karotten.

Tiere können sehr aggressiv werden
Doch laut Tierpfleger Andrew Daily können auch Obst und Gemüse für Kängurus schädlich sein. „Wenn ein Känguru 100 Mal eine Karotte bekommen hat, dann kommt es halt auf dich zu und schnappt sie sich“, sagte er dem Fernsehsender ABC. Die Tiere könnten dann auch „sehr aggressiv“ werden. „Für uns ist eine Karotte ziemlich gesund. Aber für ein Känguru ist sie wegen ihres Zuckergehalts wie ein Schokoriegel.“

Mit den Kängurus auf dem Gelände des Morriset Hospitals soll sich jetzt auch das Parlament des australischen Bundesstaates New South Wales befassen. Der Abgeordnete Greg Piper veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite ein Video, in dem er auf die Gefahren hinweist. Das Füttern von Kängurus ist in Australien grundsätzlich verboten.

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