Di, 25. September 2018

Saisonstart

26.04.2018 06:13

Wiener Bäder: Nichts wie rein ins kühle Nass!

Riesenrutsche, Sprudelbad, Wasserbar. Wer genießt nicht gerne einmal unbeschwerte Sonnenstunden in einem der 17 städtischen Wiener Freibäder? Die in der Bundeshauptstadt traditionell am 2. Mai ihr Pforten öffnen - und heuer, wenn das Wetter weiterhin so warm und sommerlich bleibt, sogar schon früher zum verlängerten Wochenende!

Dann heißt es auf mehr als 24.000 Quadratmetern Beckenfläche in der Hauptstadt wieder: Nichts wie rein ins kühle Nass! Auch all jene, die neben dem Relaxen etwas für ihre Gesundheit tun wollen, sind im Element Wasser genau richtig aufgehoben - denn Schwimmen ist nachweislich eine der gesündesten und effektivsten Sportarten überhaupt. „Unabhängig von Körpergröße und Gewicht wird der gesamte Körper beim Schwimmen bewegt, alle Muskelgruppen werden trainiert. Perfekt für Arme, Beine, Rücken und Rumpf“, weiß Schwimmsportexpertin Ulli Dittrich. „Zudem ist es ein besonders gelenksschonender Sport, stärkt das Herz-Kreislauf-System und kurbelt den Stoffwechsel an.“

„Kraulen ist salonfähig geworden“
Bei den beliebtesten Freizeitsportarten der Österreicher findet sich Schwimmen mit Fitnesssport, Radfahren und Laufen mittlerweile ganz vorne in der Hitliste. Das bestätigt auch Andrea Steiner, die seit 38 Jahren die Schwimmschule im Wiener Stadthallenbad führt: „Kraulen ist salonfähig geworden. Immer mehr Menschen wollen die richtige Technik beherrschen.“ Dafür ist es nie zu spät. „Auch als Erwachsener kann man die Schwimmstile erlernen.“

Doch warum ist Schwimmen so gesund? Andrea Steiner: „Weil durch den Auftrieb des Wassers das Körpergewicht wegfällt, was sehr gelenksschonend ist. Durch die Kälte des Wassers und die Reibung entsteht zudem ein Massageeffekt direkt während der Sportausübung. Beim Schwimmen fühlt man sich schwerelos und wie vom Wasser gestreichelt“ - der ideale Zeitpunkt also, um zu starten! Steiner: „Das warme Wetter hilft als Motivation, in ein Bad zu gehen. Aber abkühlen alleine ist zu wenig. Wenn ich schon im Wasser bin, dann kann ich auch gleich etwas für meine Fitness tun. Jeder geschwommene Meter macht Lust auf mehr, und nach dem Schwimmen fühlt man sich wie ausgetauscht.“

Das Motto im Wasser lautet: „Jeder Meter zählt.“ Ein tatsächlicher Trainingseffekt wird mit einer halben Stunde bzw. ab 1000 Metern Schwimmen - und das im Idealfall dreimal in der Woche - erzielt. Perfekt zum Abschalten - und um einen kühlen Kopf zu bewahren.

Anja Richter, Kronen Zeitung

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