Mo, 20. August 2018

E-Bike-Boom

12.04.2018 08:00

„Jedes zweite verkaufte Fahrrad hat einen Motor!“

Jedes zweite verkaufte Fahrrad ist ein E-Bike. Und nachdem die Kinderprobleme behoben sind, werden die Bikes nun immer schöner.

Den Herstellern ist es gelungen, die Akkus formschön in die Rahmen der Fahrräder zu integrieren, schwärmt Bernhard Pilz, dem mehrere Intersport-Filialen in Klagenfurt, Lienz sowie Wolfsberg gehören. Ein Beispiel dafür: Das neue KTM Macina Kapho Fully, mit 500 Wh Bosch PowerTube-Akku. „Einfach ein wunderschönes Fahrrad“, so Pilz. Groß ist das Interesse heuer laut Intersport-Verkäufer Mario Golger auch am Nyon E-Bike-Bordcomputer von Bosch, der einen Routenplaner, also eine Navigation mit Tourenvorschlägen integriert hat. „Weil E-Bikes natürlich preislich höher liegen, ist das Interesse an Sicherheit sehr groß“, erzählt Golger: „Bei Intersport haben wir eine spezielle Wertgarantie, die neben Schäden, etwa durch Stürze, unsachgemäße Handhabung und Diebstahl auch den Verschleiß beinhaltet. Ein Service, den es nur bei uns gibt.“

Golger, aber auch E-Bike-Spezialist Christian Tyl in Villach sind sich einig, dass die heutigen E-Bikes, ebenso wie die Antriebe, gut ausgereift sind. „Es gibt kaum Reklamationen.“ Der Großteil der Intersport-Kunden greift laut Golger zum Crossbike: „Die meisten sind damit auf Radwegen mit Asphaltbelag sowie Schotter unterwegs.“

Bei den hochwertigen E-Bikes setzt sich außerdem auch immer mehr Carbon als Material durch. Golger: „Die Nachfrage ist richtig groß und wir finden sicher für jeden das passende E-Bike.“

Auch für Experte Christian Tyl von „tyl4sports“ in Villach werden die E-Bikes immer schöner: „Bei fast allen Bikes sind die Kabel und Züge mittlerweile formschön im Rahmen integriert.“

Auch preislich hat sich einiges getan: Einstiegsmodelle gibt es schon unter 2000 Euro, die jedoch vom selben leistungsstarken Bosch CX-Motor angetrieben werden wie hochpreisige Bikes. „Dafür sind die Anbau-Komponenten nicht so hochwertig, dennoch reicht’s für Freizeitbiker“

Obwohl Cross- und Tourenbikes beliebt sind, geht der Trend in der echten Premium-Klasse zum E-Fully. „Die Leute kommen beim Biken auf den Geschmack und es zieht sie ins Gelände.“ Eines der Highlights ist für Tyl das Enduro-Fully des italienischen Herstellers Fantic. „Die Italiener verbauen sogar Akkus mit 630 Wh Leistung, damit schafft man locker 1600 Höhenmeter, sowie den neuen Brose-Motor, der für ein natürliches Fahrradgefühl sorgt“, weiß Tyl. Um die Reichweite zu erhöhen, kaufen sich übrigens viele E-Bike-Fahrer auch gleich einen zweiten Akku. Eine Nische, die auch der Zubehör-Markt erkannt hat. Yvette Tyl: „Evoc hat einen speziellen Rucksack mit geschütztem Fach für den Zweit-Akku sowie Rückenprotektor im Programm.“

Veranstaltungstipp

E-Motions - Das E-Bike Event am Millstätter See 11. bis 13. Mai 

Hannes Wallner
Hannes Wallner
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