Do, 20. September 2018

1000 Euro Strafe

16.03.2018 21:28

Muslimischer Polizist verweigert Frau Handschlag

Aufregung um einen muslimischen Polizisten in Deutschland! Der Beamte hatte bei seiner Beförderungsfeier im vergangenen Jahr aus religiösen Gründen einer Kollegin den Handschlag verweigert. Er verbeugte sich laut dem Innenministerium nur mit der Hand auf dem Herzen. Nun wurde er deshalb zu einer Geldstrafe von 1000 Euro verdonnert. Seine Job darf er aber behalten - unter einer Bedingung.

Die Beförderungsfeier hatte im Mai 2017 in Montabaur im Bundesland Rheinland-Pfalz stattgefunden. Als der Beamte seiner Kollegin nicht die Hand geben wollte, sondern sich stattdessen vor ihr verbeugte, kam er bundesweit in die Schlagzeilen.

Polizist bekennt sich ab sofort zur freiheitlich demokratischen Grundordnung
Da der Beamte auf Lebenszeit weder straf- noch disziplinarrechtlich vorbelastet war, könnte er nur entlassen werden, wenn er an seiner bisherigen Haltung festhielte, erklärte das Polizeipräsidium Koblenz am Freitag. Der Polizist habe nun aber eine Erklärung unterschrieben, wonach er sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bekenne und Frauen ohne Ausnahme und Vorbehalte als gleichberechtigt ansehe.

Daher werde er allen Frauen als Zeichen der Achtung und in Anerkennung ihrer Gleichberechtigung einen Handschlag nicht mehr verweigern. Tut er dies dennoch, drohen ihm weitere Konsequenzen: „Bei einem Verstoß gegen seine Dienst- und Treuepflichten hat er mit der Entfernung aus dem Dienst zu rechnen“, hieß es.

 krone.at
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