„Krone“ half:

Namensgleichheit brachte Linzerin Klage ein

Wegen einer Verwechslung bekam Ingeborg Koll (68) aus Linz eine Klage, weil eine Namenskollegin eine Rechnung über 803,35 Euro nicht beglichen hatte. Die beeinträchtigte Rentnerin sollte sogar vor Gericht erscheinen und beglaubigen lassen, dass sie nicht die Schuldnerin ist. Nach „Krone“-Intervention gab’s ein Happy End.

„Da lässt du dir nichts zuschulden kommen und wirst vor Gericht zitiert“, ärgerte sich das Verwechslungsopfer. Zuerst gab’s am 9. März einen RSB-Mahnbrief, dass sie bis spätestens 6. März – der Termin war also bereits verstrichen – 803,35 Euro zahlen solle. Nun kam die Klagseröffnung und die Aufforderung, dass sie am 9. April vor Gericht zu erscheinen habe. „Dabei war ich am Tag des ersten Briefs bei der Firma in Wilhering und wir klärten, dass ich nicht die Schuldnerin bin“, sagt Ingeborg Koll.

Nach „Krone“-Anruf ging´s schnell
„Ich habe die Anwaltskanzlei sofort informiert, dass hier ein Irrtum vorliegt und das bereinigt werden soll“, sagt Dieter Plamberger, Chef der Firma Wärmetec. Doch eine Woche später kam nun die Klage, am Telefon teilte die Kanzlei am Freitag Ingeborg Koll mit, dass sie bei Gericht erscheinen müsse. Als die „Krone“ recherchierte, gab’s von Vladimir Toma von der Kanzlei Sattelegger/Dorninger ein Einlenken: „Bei der Zentralregister-Abfrage ist ein Fehler passiert, die Sache ist erledigt.“

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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