Sa, 21. Juli 2018

Wie Stadlober in Korea

05.03.2018 13:37

Nach „Ehrenrunde“ wurde Gehbauer nur Zweiter

Bitterer Moment für Mountainbiker Robert Gehbauer: Bei den Wintertriathlon-Staatsmeisterschaften in der Villacher Alpenarena fuhr er wegen einer Fehlinformation eines Streckenposten eine Mountainbike-Runde zu viel und rutschte dadurch auf Platz sieben zurück. Im abschließenden Langlaufen konnte er sich immerhin noch zum Vize-Meister krönen. Sein Schicksal erinnert trotzdem an Langläuferin Teresa Stadlober, die bei den Olympischen Spielen ja falsch abgebogen war und so ja sogar eine Medaille verpasst hat. 

Der Wintertriathlon besteht aus Crosslauf, Mountainbike und Langlauf - in seiner Spezialdisziplin konnte das Mountainbike-Ass Robert Gehbauer bei den Staatsmeisterschaften zwischenzeitlich sogar 1,5 Minuten Vorsprung auf die Konkurrenz herausfahren. Am Weg ins Ziel behauptete dann ein Streckenposten, dass er erst drei von vier Rad-Runden absolviert hätte - Gehbauer vertraute dieser Information und fiel wegen seiner zusätzlichen „Ehrenrunde“ auf Platz sieben zurück. „Er war sich nicht mehr sicher, da er auf der fordernden Strecke voll attackiert hatte. Auch die vielen Überholmanöver haben ihn etwas aus dem Konzept gebracht“, berichtet Vater Andreas Gehbauer. Mit der Bestzeit im Langlaufen konnte der 30-Jährige am Ende zwar noch Platz zwei belegen, aber die Zeit von Sieger Silvio Wieltschnig vom SC Hermagor verpasste er um etwa zwei Minuten. Der Einspruch bei den Wettkampfrichtern brachte nichts, dieser wurde abgelehnt. 

Marcel Santner
Marcel Santner

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