Mi, 18. Juli 2018

Fettner statt Aigner

18.02.2018 14:23

Hayböck im Skisprung-Teambewerb als Schlussmann

In Abwesenheit fast der gesamten Elite (nur zwei der Top 20 am Start) haben Österreichs Skispringer am Sonntagabend im Abschlusstraining für den Großschanzen-Teambewerb ihre Ausscheidung absolviert. Cheftrainer Heinz Kuttin legte sich danach auf das Quartett Stefan Kraft, Manuel Fettner, Gregor Schlierenzauer und Michael Hayböck fest. Der Bewerb ist am Montag (13.30 Uhr MEZ) angesetzt.

"Es war eine ganze enge Entscheidung zwischen Clemens Aigner und Manuel Fettner, wobei sich der Manuel im letzten Sprung durchgesetzt hat", schilderte Kuttin. Fettner sorgte im letzten Durchgang mit 131 Metern auch für größte Weite der ÖSV-Springer. Sowohl Kraft als auch Hayböck schonten sich Sonntag und verzichteten auf ein weiteres Training.

"Bei den Einzelwettkämpfen haben wir immer drei Tickets aus vier gehabt, heute waren es zwei Tickets aus drei", konstatierte Kuttin. Er nominierte Michael Hayböck als Schlussmann und begründete dies so: "Michi hat sich wirklich sehr gut entwickelt. Er hat während der Olympischen Spiele wirklich eine Toparbeit geleistet und auch sehr viel mit Herz und Selbstvertrauen gearbeitet. Deswegen ist es ganz klar, dass er morgen den Schlussspringer für uns macht."

Für Schlierenzauer kommt es nun zu einer sehr ähnlichen Entwicklung wie schon bei der WM 2017 in Lahti. Auch damals hatte er sich für die Normalschanze qualifiziert, im Training aber den Sprung ins Großschanzen-Team nicht geschafft. "Es fühlt sich ein bisschen wie letztes Jahr an. Zwei Tage später habe ich mit dem Team Bronze gewonnen", postete Schlierenzauer hoffnungsvoll schon vor dem Einzelbewerb auf Facebook. Damals hatte das ÖSV-Team allerdings den frisch gebackenen Doppel-Weltmeister Stefan Kraft im Team. Der Salzburger läuft derzeit selbst seiner Form nach, eine Medaille am Montag wäre eine große Überraschung.

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