Bauherbst 2009

Sparen ja, verzichten nein!

Bauen & Wohnen
02.10.2009 13:41
Auf einen heißen Herbst hofft die Baubranche. Zumindest, was die erwarteten Aufträge angeht. Denn die Chancen stehen gut, dass viele künftige Bauherrn, die aufgrund der wirtschaftlichen Lage im Frühjahr und Sommer noch mit der Unterschrift gezögert hatten, nun doch noch in der Herbst-Bausaison 2009 ihren Bautraum wahr werden lassen. Doch Sparen ist weiterhin angesagt und so stehen auch die Bautrends der Herbstsaison ganz im Zeichen wirtschaftlicher Vernunft.

Allerdings, dieses Sparen soll nicht auf Kosten von Qualität, Architektur oder gar Komfort des künftigen Traumhauses gehen. Vielmehr sind alle Überlegungen und Entwicklungen gefragt, die die neuen Technologien und Produktinnovationen zum sparsamen Betrieb nutzen. Andererseits werden aber auch Platzbedarf und Raumaufteilungskonzepte neu hinterfragt.

Trend Nummer 1: Klein kommt ganz groß
Der Hausbau geht schon ganz schön ins Geld. Und richtig teuer wird es erst, wenn auch noch das Grundstück gekauft werden muss. Oft sind, vor allem im städtischen Bereich, Kleingartengründe die einzige Lösung, doch noch zum Traumhaus zu kommen.

Aber nicht nur hohe Grundstückskosten sind für den Trend zum „Kleinhaus“ verantwortlich. Auch immer mehr Singles oder Kleinfamilien wollen zwar nicht auf Haus samt Leben im Grünen verzichten, entscheiden sich aber ganz bewusst für kleinere Wohnnutzflächen, die auch im laufenden Betrieb um einiges günstiger kommen als größere Häuser. Einzige Vorgabe: Das großzügige Wohngefühl soll erhalten bleiben.

Einen völlig neuen und brandaktuellen Zugang zu diesem Thema hat nun rechtzeitig zur Herbstbausaison Fertighausanbieter Marles gefunden: Gleich sechs neue Modelle werden vorgestellt, die alle eines gemeinsam haben: Einen neuen planerischen Zugang, der auch bei Wohnnutzflächen von rund 80 Quadratmeter großzügige Wohnbereiche (bis zu 30 Quadratmeter), geräumige Badezimmer und ausreichend Schlaf- und Arbeitszimmer (bis zu 15 Quadratmeter) ermöglichen soll. Planerische optische Tricks lassen die Räume zusätzlich noch weitläufiger wirken.

Konzipiert sind die Modelle grundsätzlich als Kleingartenhäuser, doch sie wurden so entworfen, dass mit geringen Mehrkosten die Kleingartenhäuser zu „vollwertigen“ Einfamilienhäusern umgerüstet werden können. Auch sehr praktisch als Wochenendhäuser.

Trend Nummer 2: Ohne Keller geht es auch
„Zu einem richtigen Haus gehört auch ein Keller“ – so die weit verbreitete Meinung. Als Begründung werden die Dämmeigenschaften des Kellers als „Pufferzone“ und vor allem auch die zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten – vor allem als Lager- oder Stauraum – angeführt.

Das geht auch anders – ist Edel-Hausanbieter „Magnum Vollholz.Design“ überzeugt. Bei der neuen Hausmodellserie „Esempio“ aus massivem Vollholz, die kürzlich vorgestellt wurde, kann auf Wunsch gänzlich auf den Keller verzichtet werden. Durch den Einsatz von hochwertigen Spezial-Dämmmaterialien für das Fundament ergibt sich dadurch energietechnisch kein Unterschied zum Haus mit Keller. Um ausreichend Stauraum zu gewährleisten, wurde sozusagen von „Haus aus“ ein eigener „Lagerersatzraum“ eingeplant.

Durch den Wegfall des Kellers sollen nicht nur kräftig Baukosten eingespart werden (bis zu rund 30.000 Euro), sondern der Bauherr soll auch von einer extremen kurzen Bauzeit (keine Austrocknungszeit erforderlich!) profitieren. Auch das Problem der feuchten Keller – ein ständiges Ärgernis vieler Hausbesitzer – soll damit endgültig der Vergangenheit angehören.

Bei „Magnum Vollholz.Design“ unterstreicht man überdies, dass mit der neuen Modellserie ohne „Kellerzwang“ ohnehin nur einem immer öfters geäußerten Wunsch vieler Hausbauer entsprochen wird.

Trend Nummer 3: Energiesparen angesagt
Ob Baumeister- oder Fertigteilhaus – ohne sinnvoll durchüberlegte Gesamt-Energieversorgungssysteme geht gar nichts mehr. Nicht nur in punkto Förderungen. Denn die künftigen Hausbesitzer wollen bei den zu erwartenden Betriebskosten auf Nummer Sicher gehen. Besonders groß ist das Interesse an allen Energielösungen, die künftighin eine möglichst weitgehende Unabhängigkeit in der Energieerzeugung versprechen.

So gehören Wärmepumpen fast schon zum Standardangebot. Aber auch Solarenergie ist gefragt wie nie – einschließlich innovativer Photovoltaik-Anlagen. Für die kostengünstigste Betriebsmöglichkeit sind viele Bauherren auch durchaus bereit, anfangs etwas mehr zu investieren.

Trend Nummer 4: Glas ja, Wärmeverlust nein
Schönes Wohnen ist lichtdurchflutetes Wohnen. Und so kommt auch in der Herbst-Bausaison 2009 dem Thema Glasarchitektur eine besonders große Bedeutung zu. Vor allem im Wohnzimmerbereich ist Durchblick auf ganzer Ebene gefragt. Motto: Je heller, desto besser!

Dank innovativer Produkte im Fensterbereich ist dies auch ohne Wärmeverluste umsetzbar. So sind zum Beispiel heute Passivhausfenster fast schon (Angebots-)Standard. Ebenfalls viel Augenmerk wird sinngemäß auch dem Thema intelligente Beschattung/Sonnenschutz gewidmet.

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