Vorbei ist's mit der großen Badesaison. Am Donnerstag hatten Wasserratten vielerorts die letzte Gelegenheit auf einen herrlichen Tag im kühlen Nass.
Wettergott spielte nicht mit
Mit gemischten Gefühlen blickt man in den steirischen Bädern auf den Sommer zurück. "Die Situation war zeitweise ernst", denkt Bademeister Gerhard Haiden vom Freibad im weststeirischen Stainz ungern an den verregneten Juni. Auch Reinhold Binder vom Alpenbad in Liezen bedauert, dass gerade im sonst stärksten Monat (viele Schulklassen!) der Wettergott gar nicht mitspielen wollte.
Ein Viertel weniger Gäste
Selbst in den überwiegend sonnigen Monaten Juli und August konnte nur noch Schadensbegrenzung betrieben werden. Rund ein Viertel weniger Gäste habe man insgesamt gehabt, schätzen die Freibäder in Stainz und Fürstenfeld. Ganz genau wissen es die Liezener: 11,7 Prozent betrug das Minus im Vergleich zum Vorjahr!
Auch weniger Saisonkarten verkauft
"Viele hatten bereits einen Urlaub gebucht, als es endlich schön wurde – obwohl sie das vorher vielleicht gar nicht vorhatten", weiß Bademeister Haiden. Zudem wurden natürlich weniger Saisonkarten verkauft.
Gäste konsumierten weniger
Weiters beobachteten alle Betreiber, dass die Besucher sparsamer waren als in den vergangenen Jahren. Am Buffet wurde weniger konsumiert und der Großteil nutzte die verbilligten Eintritte am Nachmittag.
von Jakob Traby, "Steirerkrone"
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