Er ist nur eine „Handvoll Hund“ – aber für seine Familie der Allergrößte. Denn: „Wenn es Luki nicht gäbe – dann gäbe es heute meine Frau nicht mehr“, schildert ein Grazer Familienvater, immer noch tief bewegt vom dramatischen Geschehen.
Abgespielt hat sich das Ganze so: „Ich hab mit meiner Frau nachts im Bett geschlafen, zwischen uns unser Baby. Luki war wie immer daneben, in seinem Körbchen auf dem Boden.“ Und plötzlich begann der Malteser zu bellen, „völlig panisch, er ist aufs Bett gesprungen, hat an der Decke gerissen“, so der Grazer.
"Das ist so gar nicht seine Art"
„Luki hat sich gar nicht beruhigen lassen, und das ist so gar nicht seine Art.“ Dabei wurde das Paar hellwach. Und bemerkte entsetzt, dass die Frau in einer regelrechten Blutlache im Bett lag!
„Wir sind ins Spital. Und der Arzt hat uns erklärt, dass als späte Folge des Kaiserschnitts ein Blutgefäß geplatzt wäre.“ Und: „Er hat auch gesagt: Wenn meine Frau nicht aufgewacht wäre – sie wäre verblutet.“
„Wir haben uns damals viel Mühe gemacht bei der gewissenhaften Vergabe“, sagt Stefan Moser, tierärztlicher Leiter der Grazer „Arche Noah“. „Und freuen uns sehr, dass unser Schützling jetzt zum Helden wurde!“
von Christa Blümel, "Steirerkrone"
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