Während viele Unternehmen durch ein Tal der Tränen marschieren, koppelt sich ein steirisches Unternehmen erfolgreich vom negativen Trend ab: Bei Komptech, Umwelttechnikspezialist aus Frohnleiten mit firmeneigenem Forschungszentrum, spürt man nichts von der Krise. Im Gegenteil: Bei Abfallbehandlung und Biomasse lassen sich noch neue Märkte erschließen!
Hacken, wenden, sieben...
Komptech hat die Chance erkannt und setzt auf innovative Produkte wie Holzhacker (für Hackschnitzel), Kompostwender und Siebe, die im Ausland aktuell nachgefragt werden wie nie. "95 Prozent Exportquote sind schon beachtlich", freut sich Geschäftsführer Josef Heissenberger, der mit seinen "Cos" Josef Imp und Rudi Pretzler das Unternehmen in Richtung Weltmarkt-Spitze lenkt. 2007 hat man mit 85,7 Millionen Euro schon einen Rekordumsatz erzielt, heuer will man darüber hinaus: "Wir visieren die magische 100-Millionen-Marke an", so Heissenberger, "vor allem in Osteuropa, dem Nahen Osten, den USA und Australien wollen wir zulegen."
Hoffnungsmarkt Dubai
Ein neuer Hoffnungsmarkt für das 500-Mitarbeiter-Unternehmen ist übrigens auch Dubai. Beim Steirer-Trip in die Wüste war auch die Komptech mit dabei - und konnte die Araber mit Neuentwicklungen ihres "Komptech Research Centers" (Kompostierung, Biomasseaufbereitung, Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen, Vergärung) überzeugen...
von Gerhard Felbinger und Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
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