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24.06.2017 - 09:46
Gut eingepackt sitzt Poincheval bereits seit mehr als drei Wochen in diesem Plexiglasgehäuse.
Foto: AFP / Video: AFP

Was brütet dieser Aktionskünstler hier denn aus?

19.04.2017, 09:24

Nach drei Wochen Sitzen auf zehn Eiern darf sich der französische Aktionskünstler Abraham Poincheval über einen ersten Erfolg freuen. Er hat tatsächlich ein Küken ausgebrütet. Am Dienstag musste der Franzose seinen Platz in einer Plexiglaskabine im Pariser Museum Palais de Tokyo vorübergehend verlassen, damit das Küken schlüpfen kann. Natürlich will der 44- Jährige auch die anderen Eier ausbrüten.

Der in eine dicke Decke gehüllte Poincheval sitzt als "menschliche Henne" auf einem Sessel mit einer Kuhle, in der die Eier liegen. Das Plexiglasgehäuse, in dem Essen und Trinken bereit stehen, darf er jeden Tag nur für eine halbe Stunde verlassen.

Gut eingepackt sitzt Poincheval bereits seit mehr als drei Wochen in diesem Plexiglasgehäuse.
Foto: AFP
Museumsbesucher und Medien interessieren sich sehr für die "menschliche Henne".
Foto: AFP

"Küken werden nicht auf dem Tisch enden"

Poincheval will es vor den Augen der Museumsbesucher so lange aushalten, bis alle Küken geschlüpft sind. Erst dann will er nach Hause zurückkehren - zu seinen beiden menschlichen Sprösslingen. Die Küken sollen später auf dem Bauernhof von Poinchevals Vater in der nordfranzösischen Normandie leben. "Sie werden nicht auf dem Tisch enden", sagte Christian Poincheval lachend.

"Leben" in ausgestopftem Bären und tonnenschwerem Felsen

Bei seiner letzten spektakulären Performance hatte sich der 44- jährige Künstler im Februar eine Woche lang in einen tonnenschweren Felsen einsperren lassen. In dem ebenfalls im Palais de Tokyo ausgestellten Felsbrocken war eine kleine Höhle eingearbeitet, die in leicht vergrößerter Form Poinchevals Sitzhaltung nachzeichnete. Das Publikum konnte Poincheval nur dank einer Infrarotkamera beobachten. Ein anderes Mal lebte der Franzose zwei Wochen lang im Inneren eines ausgestopften Bären.

Poincheval vor dem Felsbrocken, in dem er eine Woche lang lebte
Foto: AFP

Redaktion
krone.at
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