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26.03.2017 - 12:18
Die misshandelte Pekinesin "Esperanza" musste Schlimmes erdulden.
Foto: Wiener Tierschutzverein

Schwer verletzte Pekinesin ist außer Lebensgefahr

12.02.2015, 09:50
Gute Nachrichten aus dem Wiener Tierschutzverein: Im Fall der schwer verletzen Pekinesin "Esperanza", die vor gut eineinhalb Wochen ins Wiener Tierschutzhaus nach Vösendorf kam, kann nun endgültig Entwarnung gegeben werden: Esperanza ist zu 100 Prozent über den Berg.

Die Bemühungen der WTV- Tierärzte trugen Früchte: Durch Lasertherapien, Plasmatransfusionen und Behandlung mit Käsepappeltee konnte nicht nur das Leben der Hündin gerettet werden, auch ihr Gesundheitszustand hat sich seit vergangener Woche deutlich gebessert. Die Veterinäre sind mit dem Wundheilungsprozess sehr zufrieden.

Hündin ist aufgeweckt und menschenfreundlich

Mittlerweile lösen sich bereits die Krusten ihrer ehemals starken Verletzungen ab. Auch Esperanza selbst merkt man ihre immensen Fortschritte an: Sie ist mittlerweile sehr aufgeweckt, frisst gut, freut sich über jeden Kontakt mit Menschen und darf schon mehrmals am Tag für Spaziergänge ins Freie.

Bandagen waren ins Fleisch eingewachsen

Esperanzas Schicksal hat viele Tierfreunde berührt. Die etwa einjährige Hündin war von der Tierrettung des Wiener Tierschutzvereins  (WTV) aus einem Kellerabteil in Wien- Meidling geborgen worden. Bei der genauen Untersuchung bot sich ein grauenhaftes Bild,  denn der Vierbeiner war überwiegend in Bandagen eingewickelt, von denen bereits Verwesungsgeruch ausging. Die Verbände hatten sich bereits derart stark in das Fleisch des Tieres gefressen, sodass eine schmerzfreie Entfernung nur unter Narkose möglich war.

Polizei ermittelt wegen Tierquälerei

Die Abnahme der Verbände förderte dann das schreckliche Ausmaß des Leidens zutage: Fast der gesamte Körper der Hündin war mit tiefgreifenden, eitrigen und nässenden Wunden sowie Hautablösungen übersät. Der Verdacht einer Verbrühung mit heißem Wasser oder Dampf liegt nahe. Der Wiener Tierschutzverein hat umgehend Anzeige wegen Tierquälerei erstattet, die Polizei nahm daraufhin die Ermittlungen auf, die zum aktuellen Zeitpunkt noch immer auf Hochtouren laufen.

12.02.2015, 09:50
red
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