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09.12.2016 - 09:53
Foto: RTL/Stefan Menne

Heulkrampf bei Rebecca nach verpfuschter Prüfung

25.01.2015, 23:26
Da waren's nur noch acht Dschungelcamper - und die wählten am Sonntag Rebecca Simoneit-Barum in die Prüfung. Doch der "Lindenstraße"-Star zeigte wenig Kampfgeist und konnte nur einen Stern holen. Über ihre schlechte Leistung selber sehr enttäuscht, flossen bei Rebecca dicke Tränen. Tränenreich war dann auch der Abschied von Sara Kulka: Sie bekam die wenigsten Stimmen vom Publikum und musste gehen.

Nachdem Benjamin Boyce seine letzte Kippe an Walter Freiwald und Sara Kulka verschenkt und sich von allen verabschiedet hat, müssen die verbliebenen acht Camper entscheiden, wer von ihnen zur Dschungelprüfung antreten wird. Die Wahl fällt auf Rebecca, die zum ersten Mal für die Nahrungsbeschaffung im Camp zuständig ist. Rebecca voller Elan: "Ich will acht Sterne holen!"

Hochmotiviert trifft sie bei Sonja Zietlow und Daniel Hartwich ein. Sonja: "Dieser Sendung wird ja oft der Bildungsanspruch abgesprochen, und das wollen wir natürlich heute ändern. Deshalb laden wir dich ein zu einem kleinen Besuch im Museum – im Dschungelmuseum." In diesem ganz besonderen Museum wartet die Ahnengalerie aller acht bisherigen Dschungelkönige auf Rebecca. Was ist zu tun? Die "Lindenstraße"- Schauspielern muss ihren Kopf durch die Bilder stecken. Ist dieser durch das Bild durch, muss sie mit der Zunge Sterne von einem Gewinde abschrauben. Schafft Rebecca das und kann den Stern dann mit der Hand herausfischen, ist eine Mahlzeit sicher. Pro Bild hat Rebecca eine Minute Zeit.

Die Prüfung startet beim Gemälde von Deutschlands erstem Dschungelkönig: Costa Cordalis. 25 Spinnen befinden sich dahinter. Mutig und ohne zu zaudern steckt Rebecca vorsichtig den Kopf hinein und beginnt eifrig zu drehen - doch viel zu langsam. Die Minute ist vorbei. Stern verloren.

Weiter geht es zu Désirée Nick. Vier Pythons schrecken Rebecca nicht ab. Sie legt sofort los und beginnt mit dem Abschrauben. Dieses Mal zwar in die richtige Richtung, aber erneut nicht schnell genug. Hinter Ross Antony lauern 25 Flusskrebse. Tapfer beginnt Rebecca mit der Zungenarbeit. Doch wieder reicht die Zeit nicht. "Ich kriege es einfach nicht schnell genug runter. Ich habe zu wenig Kraft in meiner Zunge. Es fehlt mir einfach die Kondition. Ich habe schon Muskelkater im Mund. Das ärgert mich, denn das ist einfach. Das wird nix mehr", so Rebecca nach drei verlorenen Sternen.

Nach erstem Stern schwindet Kampfgeist

Neugierig steckt ihr eine von vielen Ratten die Nase entgegen, als sie bei Ingrid van Bergen hinter das Gemälde schaut. An dem Nagetier ist jedoch zunächst kein Vorbeikommen. Auch Pusten hilft hier nicht. Dann versucht die Ratte durch die Öffnung zu entwischen, und Rebecca legt endlich los – und schafft es dieses Mal in der Zeit, den Stern abzudrehen und herauszuholen. Endlich hat sie einen Stern erkämpft. Doch mit dem Engagement ist es vorbei, als ihr hinter Peer Kusmarkgs Bild ein Schwarm Fliegen entgegenkommt. Sie schreckt panisch zurück: "Nein, nein, no. Das sind Fliegen. Das geht nicht." Sonja hakt nach: "Keine Angst vor Spinnen, Ratten und Schlangen, aber vor Fliegen?" Rebecca: "So kleines Zeug, was fliegt, es ist einfach nur grausam." Der nächste Stern ist weg.

Rebeccas Kampfgeist scheint zu erlöschen. Zwar schaut sie noch nach, was sich hinter Brigitte Nielsen verbirgt, doch als sie die 30 Skorpione erblickt, bricht sie auch hier ab: "Die sind überall! Jetzt ist auch egal. Ich wollte alle Sterne holen. Wie viele ich jetzt hole, ist komplett pillepalle!"

Und so ist es kein Wunder, dass sie auch bei den 8.000 Kakerlaken, die sich hinter Joey Heindle verbergen, und den grünen Ameisen, die bei Melanie Müller auf sie warten, gar nicht erst versucht, die Sterne zu bekommen. Rebecca hat so am Ende nur einen einzigen Stern erbeutet. "Das sind so Sachen, die ich ganz schlimm finde. Von Ameisen jetzt noch zerbissen werden – ein Stern oder zwei Sterne, das ist es mir jetzt auch nicht wert." Rebecca ist mit ihrer Leistung alles andere als zufrieden: "Ein Stern! Richtig peinlich ist das. Ich bin tief enttäuscht." Sichtlich geknickt macht sich Rebecca auf den Weg zurück ins Camp.

Heulkrampf bei Rebecca

Auf dem Weg zurück ins Camp macht sich Rebecca Gedanken über ihr maues Prüfungsergebnis. Wie geht der "Lindenstraße"- Star mit dem Scheitern um? "Für mich ist es eine herbe Niederlage. Finde ich richtig scheiße. Ich kann nur froh sein, dass ich aus diesem Helikopter gesprungen bin, ich hätte mir nie verziehen, wenn ich nicht gesprungen wäre."

Rebecca wird von ihren Emotionen überwältigt, Tränen fließen und sie spricht über ihr Scheitern im Leben. Rebecca: "Es hat einfach mit Willenskraft zu tun. Das offensichtlichste Scheitern in meinem Leben war immer mein Gewicht. Da immer wieder etwas anzufangen, den Druck zu haben von außen, was im Showbusiness einfach extrem ist. Und da bin ich immer gescheitert. Da kann ich nicht jemand anderem die Schuld geben. Das war immer ich selbst. Aus mangelnder Kraft, aus Schwäche. Und Schwäche ist einfach etwas, was ich nicht respektieren kann bei mir selbst."

Dann versucht sich der "Lindenstraße"- Star für seine misslungene Prüfung zu rechtfertigen: "Das hat aber nichts mit Schwäche zu tun, sondern mit einer Mittelmäßigkeit, weil ich nicht geschickt war. Es ist ärgerlich, man könnte auch sagen: scheißegal. Aber mir war das wichtig, einen Erfolg zu erzielen. Und dass ich das jetzt nicht geschafft habe, finde ich scheiße. Ein Stern geht gar nicht. Ich kann das allen Leuten verzeihen, aber nicht mir selbst. Ich finde das kacke. Ich will gar nicht in das Camp zurückgehen."

War der Erwartungsdruck zu groß? Rebecca: "Ich war ja auch komplett von mir überzeugt. Und das wäre möglich gewesen. Es war nichts Utopisches. Sechs Sterne wären möglich gewesen. Aber das hier ist richtig mies, mies. Ich finde es richtig peinlich." Hat ihre körperliche Ungeschicktheit in der Prüfung etwas mit ihrem Übergewicht zu tun? Rebecca: "Ja, es ist einfach so. Schwäche wird nicht respektiert. Jedenfalls nicht, wenn man auch noch offensichtliche körperliche Schwäche zeigt. So was wird einem als Charakterschwäche dargelegt. Und es ist wahrscheinlich auch eine Charakterschwäche. Wenn ich jetzt gehen muss, dann gehe ich mit einer Niederlage."

Maren und Walter auf Schatzsuche

Erst bittere Feinde, dann plötzliche Versöhnung und nun gemeinsame Schatzsucher: Maren Gilzer und Walter Freiwald dürfen am zehnten Tag auf Schatzsuche gehen. Nach einem beschwerlichen Weg entdecken sie eine Nachricht: "Findet die passenden Steine im Wasser und setzt die Gleichung ein! Löst die Rechenaufgabe, die sich aus dem jeweiligen Alter und dem Körpergewicht vor Campeinzug ergibt, um die Zahlenkombination zum Schloss des Schatzes zu erhalten!"

Auf einer Tafel sind die Fotos von Rolfe Scheider, Tanja Tischewitsch, Aurelio Savina, Sara Kulka und Jörn Schlönvoigt angebracht. Gefragt wird nun nach dem Alter von Rolfe und Aurelio sowie nach dem Gewicht von Tanja, Sara und Jörn. Im Wasser liegen Steine, die zugeordnet werden müssen. Maren und Walter geben alles. Sie finden die richtige Lösung und können die Gleichung korrekt lösen. Sie können das Schloss öffnen. Zurück am Lagerfeuer öffnen sie die Truhe und es stellt sich folgende Frage: In welchem Land wurde heute gewählt? A: Italien, B: Griechenland (richtige Lösung). Die Dschungelhelden entscheiden sich richtig, werfen den Schlüssel in dazugehörigen Schlitz und bekommen Pfeffer und Salz.

Weltuntergang

Nach einem sonnigen Tag zieht ein starkes Gewitter mit Sturmböen, Blitz und Donner über dem Dschungelcamp auf. Tanja: "Wie im Film, ey." Jörn: "Wir müssen die Betten beschweren. Überleben wir das hier?" Jörn hilft Rebecca, die Plane über ihr Bett zu legen, damit nicht so viel nass wird. Rebecca: "Du bist so gut." Walter über das Gewitter: "Alter Schwede, jetzt geht es ab hier." Tanja: "Ich habe voll Angst." Rebecca singt gegen die Angst: "Ja, ich fürchte Sturm und Wind, denn ich bin ein Zirkuskind. Das Zelt fliegt weg, Not- Abbau."

Kisten werden verschlossen, die restlichen Betten mit Planen abgedeckt und mit Steinen beschwert. Rolfe bekommt vor dem lauten Donnern Angst: "Oh Gott. Wenn der Blitz einschlägt." Tanja: "Ja, wir sind nicht im Flugzeug oder Auto." Nur Aurelio hat Freude an Blitz und Donner: "Das ist doch das Wunderbarste, was es gibt." Maren: "Die haben extra ein Feuerwerk für uns organisiert." Aurelio: "Jacken anziehen. Leute, das wird heftig! Jacken holen und zuknöpfen." Tanja: "Mann, wir sind irgendwo im Freien."

Urplötzlich setzt tropischer Starkregen ein, und die Dschungelcamper fliehen schnell ins Dschungeltelefon. Rebecca: "Lauft schnell, bevor der Blitz kommt!" Der kochende Reis bleibt alleine auf der Feuerstelle stehen, obwohl er diesmal durch das Goodie der Schatzsuche sogar gesalzen ist. Im Dschungeltelefon wird durchgezählt. Alle acht Stars sind da und draußen tobt das Unwetter. Tanja: "Das war krass, als es geblitzt hat. Als würde das Licht angehen." Nach einiger Zeit zieht das Gewitter vorüber und die acht Camper verlassen wieder das Dschungeltelefon. Zum Glück ist das Feuer noch an und der Reis wartet auf die nassen Camper.

Sara fliegt raus

Die Überraschung des Abends ist am Sonntag wohl die Wahl der Zuschauer. Nach dem freiwilligen Abgang von Angelina am Freitag und dem Ausscheiden von Patricia und Benjamin hat es dieses Mal Sara erwischt. Die Ex- "Germany's next Topmodel"- Kandidatin bekam die wenigsten Anrufe und muss das Camp somit verlassen. Wen trifft's wohl als Nächstes? Maren, Walter, Tanja, Aurelio, Rebecca, Jörn und Rolfe dürfen sich noch Hoffnung auf die Dschungelkrone machen.

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de .

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dal/AG
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