Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
24.09.2017 - 01:55
Foto: Christof Birbaumer

Knaus- Heli verliert bei Flug 600 Kilo schweres Betonteil

07.10.2009, 09:20
Bei einem Transportflug der Salzburger "Heli Austria GmbH" ist es erneut zu einem Zwischenfall gekommen. Wie am Dienstag bekannt wurde, verlor ein Hubschrauber bei einem Lastenflug im Defereggental in Osttirol Ende September ein 600 Kilogram schweres Betonteil. Verletzt wurde niemand. Der Vorfall wird von der zuständigen Behörde, der Austro Control, überprüft.

Der Zwischenfall ereignete sich am 28. September bei einem Flug zur Clarahütte. Die Betonteile wurden zur Errichtung einer Kläranlage benötigt. Die beiden Teile seien durch ein synthetisches zwei Tonnen- Seil gesichert gewesen. Durch die Drehung eines der Stücke sei das Seil vermutlich geschmolzen und der Betonblock aus 50 Metern Höhe abgestürzt.

Die Austro Control habe ein Verfahren eingeleitet. Der Vorfall sei auch dem Land gemeldet worden, hieß es. Die "Heli Austria GmbH" verfügt seit August wieder über eine Außenlandegenehmigung für Tirol. Die Bewilligung war dem bekannten Flugunternehmer Roy Knaus im Juli entzogen worden, nachdem eine Maschine bei Transportflügen Anfang Mai eine Außenlast verloren hatte. Bei dem Unfall im Mai war ein zu dünnes Stahlseil unter der einen Tonne schweren Last gerissen und diese auf ein Hausdach gestürzt. Verletzt wurde damals niemand.

Unglück mit neun Toten in Sölden

In die Schlagzeilen war das Unternehmen nach einem Unfall mit neun Todesopfern am 5. September 2005 geraten. Im Skigebiet Sölden im Tiroler Ötztal hatte ein Knaus- Hubschrauber einen etwa 750 Kilo schweren Betonkübel über einer Gondel der "Schwarzen- Schneid- Bahn" verloren, die in der Folge in die Tiefe gerissen wurde. Aus einer zweiten Kabine wurden durch die Schwingungen des Seils sechs Skifahrer hinausgeschleudert.

Für neun Deutsche, darunter sechs Kinder im Alter von zwölf bis 14 Jahren, endete das Unglück tödlich. Der Pilot war in einem Strafverfahren vorerst zu 15 Monaten, in zweiter Instanz im Juni 2007 zu sieben Monaten bedingt wegen fahrlässiger Gemeingefährdung verurteilt worden.

Symbolbild

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistkommentiert
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum