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23.08.2017 - 17:11

Bankräuber sperren neun Angestellte in Tresorraum

23.10.2012, 16:05
Bis an die Zähne bewaffnet hat Dienstag früh ein Räuber-Duo in einer Bank in Oberösterreich zugeschlagen. Mit einer Maschinenpistole und einer Faustfeuerwaffe im Anschlag überraschten die Täter insgesamt neun Mitarbeiter und sperrten alle in den Tresorraum der Filiale in Asten. Dann traten die Räuber samt ihrer Beute per Pkw die Flucht an.

Der spektakuläre Coup in der Sparkassenfiliale war offenbar minutiös geplant: Obwohl die Bank in der Wienerstraße üblicherweise erst um 8 Uhr öffnet, gelangten die beiden Täter laut Polizei bereits rund eine halbe Stunde früher durch ein Fenster im Hochparterre auf der Rückseite des Geldinstituts in das Gebäude. Laut Polizeisprecher Adolf Wöss trafen sie dort zunächst auf eine Putzfrau und einen Bankangestellten.

Beute in Sporttaschen gestopft

Dann brachten die Verbrecher die der Reihe nach eintrudelnden Bankangestellten in ihre Gewalt. Sie bedrohten ihre Opfer, fesselten ihnen die Hände auf den Rücken und dirigierten alle neun in den Tresorraum im Keller. Dort zwangen sie das geschockte Bankpersonal mit vorgehaltenen Waffen, den Tresor zu öffnen. Die Mitarbeiter hatten keine Chance, Alarm auszulösen.

Anschließend rafften die Täter Bargeld aus den Beständen im Safe an sich und verstauten die Beute in Sporttaschen. Die neun Mitarbeiter sperrten sie in den Tresorraum. Dann flüchtete das Duo in einem weißen Skoda Fabia mit gestohlenen Kennzeichen in Richtung Enns.

"Maschinenpistole hat arg gescheppert"

Eine Kundin wurde wenig später auf die Hilfeschreie der eingeschlossenen Angestellten aufmerksam. "Die Frau wollte offenbar Geld abheben und hörte dabei die Hilferufe", schildert Wöss. Sie habe sofort die Exekutive alaramiert. "Die Kollegen sind dann dorthin gefahren und haben festgestellt, dass da ein Überfall war."

Bankdirektor Gerhard K. berichtete: "Ich war der Vierte, der ankam. Es war schon ein seltsames Gefühl, als ich auf einmal die Maschinenpistole sah. Die Situation hat zuerst gar nicht so gefährlich gewirkt. Die Maschinenpistole hat arg gescheppert. Ich hab' zuerst überhaupt geglaubt, dass sie aus Plastik ist." Der gesamte Überfall hat laut Polizei nur etwa 20 Minuten lang gedauert.

Fluchtfahrzeug an Autobahn gewechselt

Der Fluchtwagen wurde wenig später auf der Autobahn- Raststation bei St. Valentin gefunden. Von den Tätern fehlt bislang aber jede Spur, sie dürften in ein weiteres Fluchtfahrzeug umgestiegen sein. Die Räuber wurden als etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß und schlank beschrieben. Sie trugen schwarze Kleidung. Über die Höhe der Beute liegen keine Informationen vor.

Seit Jahresbeginn wurden in Oberösterreich bereits insgesamt 55 "Risikobetriebe" - dazu zählen u.a. Banken, Wettbüros und Taxis - überfallen. 23 Straftaten konnte die Polizei klären.

Die Polizei ersucht um zweckdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 059133/403333.

23.10.2012, 16:05
AG/red
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