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23.09.2017 - 17:22
Foto: APA/Helmut Fohringer

Familienvater von Einbrecher beinahe erschossen

23.09.2009, 12:02
Das Horror-Szenario für jedes Einbruchsopfer ist Dienstag früh in Niederösterreich Wirklichkeit geworden: Ein vom Hausbesitzer überraschter Täter nahm einen Mord in Kauf – und feuerte sofort! Der 32-jährige Vater eines kleinen Kindes hatte aber Riesenglück, die Kugel verfehlte seinen Kopf nur um Zentimeter. Nach dem Schussattentat ergriff der bewaffnete und skrupellose Täter die Flucht.

Es war gegen 4 Uhr morgens, als das junge Ehepaar in seinem Haus in der kleinen Gemeinde Berndorf am Rande des Wienerwaldes im idyllischen Triestingtal durch ein Geräusch aus dem Schlaf schreckte. Der 32- jährige Vater eines kleinen Kindes zog sich an und ging im 1. Stock nachsehen – ein fast tödlicher Fehler: Denn plötzlich stand im Finstern beim Stiegenaufgang bei der Wohnzimmertüre eine dunkle Gestalt vor ihm!

Kugel verfehlt Familienvater nur knapp

Dann zerschnitt auch schon ein Knall die Stille. Der überraschte Einbrecher hatte offenbar mit einem Revolver eiskalt auf den Hausbesitzer gefeuert, wollte ihn töten. Doch der Schutzengel des Oldtimer- Liebhabers war wachsam. Die Kugel verfehlte den Kopf des Einbruchsopfers haarscharf und schlug im Balkonfenster dahinter ein. Während das Ehepaar und das Kleinkind völlig geschockt zurückblieben, ergriff der eiskalte Täter ohne Beute die Flucht.

Serientäter am Werk?

Nach bisherigen Ermittlungen des Landeskriminalamtes und von Spezialisten der Tatortgruppe war der skrupellose Täter nur eine halbe Stunde zuvor, etwa 300 Meter entfernt, durch ein aufgebohrtes Terrassenfenster in das Haus eines schlafenden Pensionisten- Ehepaares eingedrungen.

Brigitte K.: "Wir sind aufgewacht, weil die Nachbarskatze plötzlich im Bett war. Ich hab noch geglaubt, dass wir vergessen haben, die Terrassentüre zuzumachen. Als wir dann nachgesehen haben, war alles durchwühlt. Erst am Morgen haben wir bemerkt, dass zwei Geldbörsen und andere Wertgegenstände fehlen!"

von Christoph Budin und Reinhard Judt, Kronen Zeitung

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