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22.07.2017 - 00:57
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Foto: thinkstockphotos.de, APA/AFP/KCNA/KNS / Video: Ruptly.TV, krone.tv

Nordkoreas Raketentest: USA schlagen Alarm

13.02.2017, 06:41

Als Reaktion auf den jüngsten Raketentest Nordkoreas haben die USA, Japan und Südkorea eine Sondersitzung des UN- Sicherheitsrates beantragt. Man gehe davon aus, dass das Gremium noch am Montagabend zu Beratungen zusammenkomme, teilte die US- Vertretung bei den Vereinten Nationen mit. Zuvor hatte Nordkorea bestätigt, am Sonntag erneut eine Rakete getestet zu haben.

Dabei habe es sich - krone.at berichtete  - um ein neues Geschoss mit mittlerer bis längerer Reichweite gehandelt, das mit einem Atomsprengkopf bestückt werden könne. Die USA kündigten bereits eine entschlossene Reaktion wie etwa weitere Sanktionen an. Eine Eskalation solle aber vermieden werden.

Foto: thinkstockphotos.de, APA/AFP/KCNA/KNS

Bereits im Vorjahr hatte Nordkorea trotz internationaler Sanktionen mehr als 20 Raketen- und zwei Atomtests absolviert - so viel wie nie zuvor - und damit gegen UN- Resolutionen verstoßen.

In Südkorea reagiert man angesichts eines neuen Raketentests in Nordkorea besorgt.
Foto: AFP

Rakete stürzte nach 500 Kilometern ins Meer

Nordkorea teilte am Montag über die staatliche Nachrichtenagentur KCNA mit, der Test der Rakete vom Typ Pukguksong- 2 sei erfolgreich gewesen. Machthaber Kim Jong Un habe ihn persönlich überwacht. Die Rakete sei zum Schutz der Nachbarländer in einem steilen Winkel gestartet worden.

Sie wurde im Westen des abgeschotteten Landes abgefeuert und stürzte nach rund 500 Kilometern östlich der Küste ins Japanische Meer. Südkoreanischen Militärvertretern zufolge erreichte sie eine Höhe von 550 Kilometern. Zuletzt hatte Nordkorea im Oktober zwei Raketen getestet. Dabei handelte es sich um Mittelstreckenraketen vom Typ Musudan. Laut Angaben der USA und Südkoreas waren beide Versuche gescheitert.

Archivbilder eines Raketentests auf einem Bildschirm in Seoul
Foto: AFP

Raketentest international verurteilt

Der neue Test wurde international verurteilt. Man habe mit einer solchen Provokation nach dem Amtsantritt von US- Präsident Donald Trump gerechnet, sagte Regierungsberater Stephen Miller am Sonntag in Washington. "Das war keine Überraschung."

Die vitalen Bündnisse der USA in der Pazifik- Region würden gestärkt. Ein Anwachsen der Feindseligkeiten, die man in den vergangenen Jahren in Nordkorea beobachtet habe, solle vermieden werden. Die US- Regierung will nun unter anderem China dazu drängen, seinen Einfluss stärker geltend zu machen, um Nordkorea Einhalt zu gebieten.

Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel warf Nordkorea vor, seine Völkerrechtsbrüche auch 2017 fortzusetzen. Er forderte die kommunistische Führung in Pjöngjang auf, "zur Vernunft zu kommen und alle Sicherheitsratsresolutionen in vollem Umfang zu respektieren".

Redaktion
krone.at
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