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Bernie Ecclestone verzichtet freiwillig auf 14 Millionen €

26.06.2013, 15:34
Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone hat laut einem Bericht der "Bild" dem Nürburgring vor dem Großen Preis von Deutschland 14 Millionen Euro Antrittsgeld erlassen. Ohne das Entgegenkommen des britischen Multimilliardärs bei den relevanten Verhandlungen wäre der Große Preis von Deutschland zumindest auf dem insolventen Eifel-Kurs wohl nicht möglich gewesen.

"Wir haben in kürzester Zeit Einigung mit Herrn Ecclestone erzielt. Über Details wurde Stillschweigen vereinbart", sagte der Sprecher der Insolvenz- Verwalter, Pietro Nuvoloni, am Mittwoch. Monatelang hatte die Formel 1 um das Deutschland- Rennen auf dem Traditionskurs bangen müssen. Anfang des Jahres hatten sich die Verantwortlichen dann mit Ecclestone geeinigt. Details des Vertrags waren damals nicht bekannt geworden.

"Deutschen Formel- 1-Fans großen Gefallen getan"

Schon als es auf dem Hockenheimring einmal ums Überleben der Formel 1 gegangen war, hatte sich Ecclestone großzügig gezeigt - so wie nun auch beim Nürburgring. "Herr Ecclestone hat mit seinem Bekenntnis zum Nürburgring den deutschen Formel- 1-Fans einen großen Gefallen getan", sagte Sachverwalter Jens Lieser. Der geschäftstüchtige Ecclestone dürfte dennoch nicht leer ausgehen.

Europa könnte weitere Rennen verlieren

Allerdings: Ein selbstloser Wohltäter ist Ecclestone auch wieder nicht. Denn ausgerechnet am Mittwoch wurde bekannt, dass er eine weitere Reduzierung der Zahl der Europa- Rennen in Erwägung zieht. "Es ist möglich, dass Europa ein paar Rennen zugunsten von Schwellenländern verliert", zitierte das italienische Magazin "Panorama" den Briten.

Konkret nannte Ecclestone das Traditionsrennen in Monza als Wackelkandidaten. "Wenn wir Monza verlassen - und ich sage 'wenn', weil es noch keine Entscheidung gibt -, dann wäre es aus finanziellen Gründen", erklärte Ecclestone. Aber auch die Strecke und die Organisation des Rennens seien verbesserungsbedürftig.

26.06.2013, 15:34
AG/red
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