"Das betrifft nicht nur die Formel 1, sondern im Allgemeinen die Sportwelt. Ein Dreamteam ist etwas Wunderbares, wenn es gut verwaltet wird und gut funktioniert", erklärte der Teamchef weiter, machte aber auch deutlich, dass er nicht daran glaubt, dass es funktionieren kann.
Wichtiger als einen zweiten potenziellen Weltmeister- Fahrer im Team erachtet man es bei Ferrari, den Boliden für 2013 konkurrenzfähiger zu gestalten als das 2012er- Modell. "Unsere Aufgabe ist es, Fernando ein Auto zur Verfügung zu stellen, das seinen Fähigkeiten und seinem Killerinstinkt entspricht", so Domenicali.
Die Absage in Richtung Red- Bull- Star Vettel verband der Teamchef auch gleich mit Lob für die derzeitige Nummer zwei im Team, den Brasilianer Felipe Massa. "Ich denke, dass die schwierigste Phase von Felipes Karriere nun zu Ende ist. Seine Leistungen in der zweiten Saisonhälfte haben zudem viel zum Gewinn des zweiten Platzes in der Konstrukteurs- WM beigetragen."