Sa, 18. November 2017

Benzin verschüttet

15.10.2017 14:15

Steirer (77) wollte Wahllokal in Brand stecken

Brenzlige Szenen haben sich am Sonntag in einem Wahllokal im steirischen Hartberg abgespielt. Ein offenbar geistig Verwirrter stürmte mit einem Benzinkanister in der Hand das Gebäude, in dem auch Flüchtlinge untergebracht sind. Der 77-jährige Steirer zückte ein Messer. Damit bedrohte er die geschockten Wahlbeisitzer und verschüttete dabei den hoch entzündlichen Treibstoff. Der Mann drohte, das ganze Gebäude in Flammen aufgehen lassen zu wollen.

Gegen 11.30 Uhr war der Verwirrte in dem Wahllokal aufgetaucht. Unmittelbar danach leerte er auch schon den Inhalt des mitgebrachten Kanisters über dem gesamten Boden aus, drohte den anwesenden Wahlvorsitzenden damit, das Benzin zu entzünden.



Zeugen schritten ein
Zeugen der schockierenden Szenen konnten den 77-Jährigen gerade noch daran hindern, sein brandgefährliches Vorhaben in die Tat umzusetzen. Nur wenig später war bereits die Polizei an Ort und Stelle.

Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt, lediglich das Auszählen der Stimmen verzögerte sich wegen des Vorfalls etwas. Der Pensionist wurde von den Beamten zur nächsten Polizeiinspektion gebracht, der Benzinkanister sowie das Taschenmesser wurden sichergestellt.

Ermittlungen laufen
Als Motiv für seine Tat gab der Oststeirer in einer ersten Befragung an, unzufrieden mit der politischen Situation zu sein. Ein Arzt soll nun untersuchen, ob der 77-Jährige zurechnungsfähig ist.

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