Sa, 25. November 2017

Start zum Sommerball

13.06.2017 14:47

Fete Imperiale mit Haflingern und grünem Teppich

In zehn Tagen steigt zum achten Mal die Fete Imperiale in der Spanischen Hofreitschule in Wien. Für den Sommerball, der heuer unter der Patronanz des Bundeslands Tirol steht, wird die Hofreitschule in grün-weiße Deko gehüllt. So werden die Gäste beim Eintreffen nicht über den Red Carpet, sondern über einen grünen Teppich gehen, erzählte Elisabeth Gürtler, die am Dienstag einige Details verriet.

Die Dekoration beschränkt sich nicht auf den echten Pflanzenschmuck, sie besteht auch aus beweglichen Projektionen, die unter anderem wachsende Rosenranken, Schmetterlinge und Vögel zeigen und die Besucher in eine "Disney-artige Märchenwelt" entführen sollen, wie es der Creative Director des Balls, Andreas Lackner, bei der Pressekonferenz beschrieb. 

Während die Ballgäste in den vergangenen Jahren häufig nicht nur durchs Tanzen, sondern vor allem durch die warmen Temperaturen ins Schwitzen kamen, sorgt heuer erstmals eine Klimaanlage für Abkühlung. "Bei früheren Bällen haben wir unter der Hitze gelitten, jetzt wünschen wir sie uns", sagte Hofreitschul-Generaldirektorin Gürtler bei der Pressekonferenz. Auch beim Empfang ist für ausreichend Erfrischung gesorgt: Der Begrüßungssekt wird nicht in Sektgläsern, sondern gleich in "großen Humpen" serviert. 

Tirol ist diesjähriger Botschafter der Fete Imperiale
"Tirol ist der kulinarische, musikalische und tierische Botschafter", sagte Gürtler. Das Bundesland steht auch bei der Eröffnung in der Winterreitschule im Vordergrund. Die Debütanten eröffnen zu den Klängen von "Dem Land Tirol die Treue" und dem "Kaiserwalzer". Die Debütantinnen tragen heuer außerdem einen besonderen Kopfschmuck, nämlich Hüte, sogenannte Tiroler Kasettln. 

Die Lipizzaner sind zum Zeitpunkt des Balls zwar bereits auf Sommerfrische, auf Pferde müssen die Besucher trotzdem nicht verzichten: Haflinger aus Ebbs in Tirol werden bei der Eröffnung eine Kutsche in den großen Ballsaal ziehen. Auch kulinarisch werden die Gäste versorgt: In den Arkaden der Stallburg gibt es eine Campari-Bar, in der Sommerreitschule werden Tiroler Tapas serviert. Heuer werden außerdem zwei Pferdeboxen bespielt: Wer müde Füße oder eine verrutschte Frisur hat, kann sich hier bei Nacken- und Fußmassagen entspannen und sich frisieren lassen. 

Karten sind noch erhältlich, sogenannte Flanierkarten gibt es um 130 Euro. Für Sitzplätze muss man noch etwas tiefer in die Tasche greifen. Erwartet werden einmal mehr rund 2.000 Gäste.

 krone.at
Redaktion
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