So, 22. Oktober 2017

Alarmbereitschaft

31.03.2017 07:34

Rapid kommt: St. Pölten baut für „Extremfall“ vor

Rapids hartnäckige Krise lässt vor dem Doppelpack in der NV-Arena auch bei Gegner St. Pölten die Alarmglocken schrillen! Spätestens seit in sozialen Medien das Wort "Platzsturm" auftauchte. Die Organisation der Spiele stellt den Aufsteiger vor eine große Herausforderung. "Wir haben uns auf den Extremfall vorbereitet", sagt Generalmanager Andreas Blumauer. (Im Video oben sehen Sie Highlights von Rapids 1:1 gegen Mattersburg.)

Pressekonferenz des SKN gestern Vormittag in der Zentrale von Hauptsponsor Hypo. Der sportliche Teil ist rasch abgehandelt (Sportdirektor Schinkels: "Rapid steckt in einer Krise, aber wir haben kein Mitleid, brauchen selbst Punkte"), ehe Blumauer über die Organisation spricht: "Zweimal binnen fünf Tagen gegen Rapid, das ist schon eine besondere Herausforderung. Vor allem jetzt. . ."

Achtung vor Rapid-Ultras
Im Klartext: Es brennt in Hütteldorf, die Wut darüber könnte die NV-Arena zu spüren bekommen. Dass Chaoten im Internet bereits zum Platzsturm aufriefen, verschärft das Ganze. Als Sturm-Fans nach dem Aus im Cup-Semifinale 2014 auf den St. Pöltner Rasen der in den letzten beiden Wochen übrigens um 200.000 Euro erneuert wurde gestürmt waren, hatte die Exekutive alle Hände voll zu tun. Rapids Ultras sind ein anderes Kaliber. "Das wissen wir", sagt Blumauer.

In Alarmbereitschaft
Klub und Einsatzleitung sind in Alarmbereitschaft:

  • Anstatt der gewohnt 20 Polizisten werden Samstag und Mittwoch jeweils 100, darunter Hundestaffeln, vor Ort sein. Die Anzahl der Ordner wurde von 50 auf 100 verdoppelt.
  • Der ohnehin bereits erhöhte Zaun wurde über die ganze Länge des Gästesektors, wo noch genauere Identitätskontrollen durchgeführt werden, ausgeweitet.
  • Die Videoüberwachung im Stadion läuft noch mehr auf Hochtouren als sonst.

"Wir sollten alles unter Kontrolle haben", hofft Blumauer. Nicht nur er ...

Hannes Steiner, Kronen Zeitung

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