Sa, 21. April 2018

Lars darf bleiben

05.11.2006 18:59

Söndergaard bleibt bis zur Winterpause GAK-Trainer

Der GAK hält auch nach zuletzt fünf Niederlagen und einem Unentschieden an seinem Trainer Lars Söndergaard fest. Das hat ein Gespräch am Sonntag zwischen Präsident Stephan Sticher, dem dänischen Trainer und Sportdirektor Thomas Hösele ergeben. Söndergaard hat das volle Vertrauen von Sticher, der Däne bleibt beim Tabellenletzten zumindest bis zur Winterpause (noch sechs Spiele) im Amt.

Zwei Stunden lang hat das laut Sticher sehr konstruktive Gespräch im Trainingszentrum des GAK gedauert. "Man kann die Schuld nicht nur an einem fest machen, wir brauchen jetzt Ruhe", sagte Sticher, der kein Freund von Schnellschüssen ist. "Wir wollen die Fehler, die gemacht wurden, gemeinsam analysieren", meinte der "Teamplayer" (Eigendefinition) weiter. Denn sein Motto sei nach wie vor: "Im Team sind wir stark". Die Vorgabe an Söndergaard, in Tirol nicht zu verlieren, wurde mit dem 1:1-Remis am Samstag am Tivoli-Neu bei Wacker erfüllt.

Für die sechs ausstehenden Spiele im Herbst gibt es von Seiten des Präsidiums keine Vorgabe in Form von Punkten. Sticher glaubt fest, dass sich sein Team nach der Begegnung am Mittwoch gegen Rapid aus der Krise geschossen haben wird. Am Montag werden die Verantwortlichen mit der Mannschaft sprechen. "Es hat keinen Sinn, den Trainer nach jedem Spiel in Frage zu stellen. Mit dieser Entscheidung wollen wir Kontinuität zeigen", hofft der Präsident auf eine rasche Trendwende.

GAK-Trainer Lars Söndergaard zeigte sich nach dem Gespräch mit Präsident Stephan Sticher erleichtert. "Wir haben die Situation analysiert und der Präsident hat mir weiterhin das Vertrauen geschenkt. Wir arbeiten jetzt weiter wie geplant und dürfen nicht nur von Spiel zu Spiel schauen. Zuletzt haben wir ja nicht so schlecht gespielt, es gab auch einige unglückliches Szenen zum Beispiel im Spiel gegen Pasching", erklärte der Trainer.

Die kurzfristigen Ziele bis zur Winterpause sind für den Dänen klar abgesteckt: "Wir müssen weg vom letzten Platz. Für die Mannschaft ist es wichtig, dass jetzt Ruhe einkehrt."

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