Mo, 22. Jänner 2018

Brutale Schläger

21.10.2006 18:13

17-Jähriger Lehrling verprügelt und angezündet

Äußerst brutal haben zwei Cousins im oberösterreichischen Innviertel einem 17-jährigen Kontrahenten eine Abreibung verpasst: Nachdem es immer wieder wegen Mädchen zu Streitereien gekommen war, schlug das Duo den Lehrling zu Boden, trat ihn mit den Füßen und zündete ihn schließlich an! Das Opfer überlebte schwerst verletzt, die Verdächtigen wurden wegen Mordversuchs verhaftet.

Der jahrelange Streit eskalierte in der Nacht zum vergangenen Sonntag. Nachdem der 17-jährige Zimmererlehrling Klaus H. aus Schärding in einem Lokal die Freundin eines 19-jährigen Großhandelskaufmanns beflegelt haben soll ("die geht eh mit jedem"), forderte der Beleidigte eine Aussprache.

Täter sind 19 und 20 Jahre alt
Gemeinsam mit seinem 20-jährigen Cousin, einem Zivildiener aus Geinberg, begleitete er den 17-Jährigen bis zu einem Bahndamm, dort soll er ihn dann mit drei bis vier Faustschlägen zu Boden gestreckt haben. "Dann haben die beiden mehrmals heftig gegen das Opfer getreten", berichten Sicherheitsdirektor Alois Lißl und LKA-Chef Rudolf Keplinger.

Brüche, Wunden und Organrisse
Durch die Fußtritte erlitt der Lehrling Brüche im Kiefer und den Augenhöhlen, eine Gehirnerschütterung sowie Leber- und Milzriss. Dann beschloss das Duo: "Jetzt zünden wir ihn an!" Mit Feuerzeugen steckten sie das linke Hosenbein in Brand, wodurch er am Unterschenkel Verbrennungen zweiten Grades erlitt.

Frau fand ihn völlig verstört
Stunden später sah eine Bekannte den 17-Jährigen herumtorkeln, verständigte dessen Vater, der den Sohn ins Spital brachte. Kriminalisten forschten die Verdächtigen nun aus: Beide kamen wegen Verdacht des versuchten Mordes in Haft.

Johann Haginger, Kronen Zeitung

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