Sa, 18. November 2017

Violetter Sportchef

29.01.2017 07:52

Austrias Wohlfahrt: „Haben Chance auf Meilenstein“

Austria-Sportchef Franz Wohlfahrt zwei Wochen vor dem Start gegen Rapid über das Trainingslager und die Ziele der Violetten!

"Krone": Sie verbrachten die letzten Tage mit der Mannschaft im Trainingslager - Ihr Eindruck?
Franz Wohlfahrt: Wir hatten Top-Bedingungen, was Quartier und Platz angeht, Trainer Thorsten Fink konnte perfekt mit der Mannschaft arbeiten, das stimmt mich optimistisch für die Zukunft.

Stichwort Zukunft: Was soll, muss besser werden, woran wurde "gefeilt"?
Erstens muss es uns gelingen, offensiv schneller in die Tiefe zu spielen, wir wollen da mehr Risiko nehmen. Und defensiv muss das Verhalten der ganzen Mannschaft besser werden, ist höchste Konzentration gefragt. Wir haben im Herbst zu viele unnötige Tore bekommen.

Bei der personellen Zukunft wurden mit den Vertragsverlängerungen von Grünwald und Serbest - Holzhauser soll bald folgen - die Weichen für die Zukunft bereits gestellt.
Es ist ein klares Signal, dass wir Spieler mit hohem Wert langfristig an den Verein binden wollen, das ist die Philosophie der Austria, ebenso, weiter junge heimische Spieler einzubauen. Wer bei uns nicht zum Zug kommt, dem wollen wir zu Spielpraxis verhelfen, darum haben wir Patrizio Stronati für ein Jahr an Mlada Boleslav verliehen.

Sie sind seit zwei Jahren im Amt - wie sieht ihre Bilanz aus, sind Sie mit Ihren getätigten Transfers zufrieden?
Das sollen andere beurteilen. Ich kann nur feststellen, dass der Wert der Spieler gestiegen ist, sich teilweise sogar verdreifacht hat.

Heute in zwei Wochen geht es gegen Rapid los: Was sind die Ziele im Frühjahr?
Die sind klar definiert: Europacup-Startplatz und Cupsieg - beide Möglichkeiten sind da!

Der Start hat es mit Rapid, Sturm und Altach in sich - wie sehen Sie diesen?
Ich nehme ihn zur Kenntnis, man muss eh gegen alle spielen. Wir haben da natürlich die Chance, einen Meilenstein bezüglich unserer Ziele zu setzen. Zusatz: Diese drei Spiele werden noch nicht alles entscheiden.

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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