Do, 23. November 2017

30.000 Euro offen

27.01.2017 11:53

Arztrechnungen der Chapecoense-Opfer nicht bezahlt

Ein kolumbianisches Krankenhaus ist bisher nicht für die Behandlung von Überlebenden des Flugzeugabsturzes der brasilianischen Fußballmannschaft Chapecoense bezahlt worden. Der Chef des Krankenhauses San Juan de Dios, Guillermo Molina, gab an, es seien noch umgerechnet knapp 30.000 Euro an unbezahlten Rechnungen offen, wie die Zeitung "El Tiempo" am Donnerstag berichtete.

Er habe Verantwortliche bei dem Betreiber des Unglücksfluges, der Fluglinie LaMia, kontaktiert, aber es gebe noch keine Lösung, sagte Molina. Auch Anfragen beim Verein und dem brasilianischen Fußballverband seien erfolglos geblieben. In dem Krankenhaus wurden die überlebenden Chapecoense-Spieler Alan Ruschel und Neto sowie der Journalist Rafael Henzel behandelt.

Die Mannschaft war Ende November auf dem Weg zum Finalhinspiel um die Copa Sudamericana, als das Flugzeug wegen Spritmangels kurz vor der Landung in Medellin an einem Berg zerschellte. 71 Menschen kamen ums Leben.

krone Sport
Redaktion
krone Sport
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden