Mo, 20. November 2017

Winter 2017/18

13.09.2016 09:24

„Iceman“: Ötzis letzte Tage kommen ins Kino

25 Jahre ist es nun her, dass Ötzi am Tiroler Niederjochferner entdeckt worden ist. Pünktlich zum Jubiläum entsteht eine Filmbiografie über die berühmteste Gletschermumie der Welt: In Südtirol wird derzeit der Kinofilm "Iceman - Die Legende von Ötzi" gedreht. Als Ötzi steht der deutsche Theater- und Filmschauspieler Jürgen Vogel ("Die Welle") vor der Kamera.

Am 19. September 1991 "stolperte" das deutsche Ehepaar Erika und Helmut Simon am Tiroler Niederjochferner über die Leiche eines Mannes. Die 5000 Jahre alte Mumie wurde zunächst, in Unkenntnis der Sensation des Fundes, mittels Skistöcken und Presslufthammer dem ewigen Eis entrissen. Die Wissenschaftler tauften den Fund "Der Mann vom Hauslabjoch", die Medien "Ötzi".

Bis heute gibt der Tod des Mannes im Eis Rätsel auf. Regisseur Felix Randau erzählt nun seine Version der letzten Tage des "Iceman": Ötzi heißt hier Kelab und verlässt seine Familie, um auf die Jagd zu gehen. Bei seiner Rückkehr findet er seine Frau und sein Kind tot auf. Die Siedlung ist niedergebrannt und "das Heiligtum der Gemeinschaft" gestohlen. Kelab sinnt auf Rache, macht sich auf die Suche nach den Tätern - "doch es kommt anders".

In Südtirol, Bayern und Kärnten gedreht
Neben Jürgen Vogel gehören auch Susanne Wuest ("Ich seh Ich seh"), Franco Nero ("Django Unchained"), Violetta Schurawlow ("Die Hölle"), Sabin Tambrea ("Ludwig II.") sowie die österreichische Musikerin Anna F. zum Cast. Produziert wird "Iceman" von Port au Prince Film & Kultur Produktion aus Deutschland in Koproduktion mit Echo Film (Bozen), Lucky Bird Pictures (Deutschland) und Amour Fou Vienna aus Österreich. Gedreht wurde auch in Bayern und Kärnten. Im Winter 2017/18 soll der Streifen in die Kinos kommen.

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