Sa, 18. November 2017

Play-off-Rückspiel

25.08.2016 08:04

Rapid: „Wir machen jetzt nichts Verrücktes“

Trotz 4:0-Polster kündigt Rapid-Trainer Mike Büksens für das Rückspiel gegen Trencin keine große Rotation an.

Das ist sensationell, damit habe ich nicht gerechnet", staunte Trainer Büskens, als er die Vorverkaufszahlen hörte. Nach (!) dem 4:0-Hinspielsieg gingen noch 8000 Tickets weg, über 20.000 Rapid-Fans werden am Donnerstag in Hütteldorf dabei sein. Auch ein Grund, warum die Grün-Weißen Trencin, das Play-off-Rückspiel, ernst nehmen - Sportchef Andreas Müller: "Bei einem 4:0 werde ich den Teufel nicht an die Wand malen, aber wir müssen den Fans etwas bieten."

"Wenig verändern"
Mit wem der Einzug in die Gruppenphase der Europa League fixiert wird, lässt Büskens offen. Erst 75 Minuten vor dem Anpfiff - UEFA-Anordnung - muss er seine Aufstellung nennen. "Wir werden jetzt nichts Verrücktes machen, nur wenig verändern", kündigt der Deutsche aber keine große Rotation an. Obwohl bereits am Sonntag der Liga-Hit gegen Salzburg wartet. Für Schwab kein Problem: "Ich hatte letzte Saison auch 50 Pflichtspiele. Man gewöhnt sich daran, das darf keine Ausrede sein."

Vor allem der Brasilianer Joelinton, 19 Jahre jung, wirkte zuletzt aber platt. Da hätte Büskens "nur" Entrup als Alternative. Denn Kvilitaia ist noch im Aufbau-Training. Dennoch wird der Georgier der Team-Einberufung nach Tiflis für das Länderspiel gegen Österreich am 5. September nachkommen. "Aber ohne zu spielen, da riskieren wir nichts", kann Sportchef Müller damit leben.

Eine Hiobsbotschaft gab’s ja bereits: Der Schlag, den Schobesberger letzte Woche in der Slowakei "kassierte", hatte doch Folgen. Der Flügelflitzer erlitt dabei eine Knorpelabsplitterung, muss unters Messer - rund sechs Wochen Pause. Was Schwabs Einstellung zum Rückspiel gegen Trencin nur bestätigt: "Einfach nur drüberkommen und nicht wehtun ist der falsche Weg", sagt Rapids Kapitän. "Wir müssen wach sein, das 4:0 ausblenden." Als ob das so einfach wäre.

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