Fr, 24. November 2017

Schluss mit lustig!

05.07.2016 16:25

UEFA: Keine Spielerkinder mehr am Platz

Die UEFA ist erbost! Da zahlreiche Stars nach den EM-Spielen mit ihren Nachwuchs auf dem Platz standen, will der Europäische Fußballverband diesen Trend nun stoppen. In Zukunft sollen keine Spielerkinder mehr auf dem Rasen spielen. "Es ist keine Familienveranstaltung", so der Turnierdirektor über das sogenannte Spielerkinder-Problem.

Bei einem Großturnier wie der EURO absolvieren Fußballer einige der wichtigsten Spiele ihrer gesamten Karriere. Daher ist es auch verständlich, dass man einen Erfolg nach dem Match so schnell wie möglich mit seinen Liebsten feiern möchte. Genau diese Momente führen zu einigen der schönsten Bilder des gesamten Turniers. Man werfe nur einen Blick auf Gareth Bale und seine süße Tochter Alba Viole nach dem Achtelfinalsieg von Wales gegen Nordirland - zu sehen oben im Video.

UEFA hat genug davon
Der Europäische Fußballverband möchte diesen Spielerkinder-Auftritten ein Ende setzen. "Es ist immer süß, wenn die Kinder auf dem Platz spielen. Das sind schöne Bilder, aber es ist eine Europameisterschaft und zumindest auf dem Rasen keine Familienveranstaltung", sagte UEFA-Turnierdirektor Martin Kallen. So sollen die Waliser nach dem 1:0-Sieg gegen Nordirland auch einen "Verweis" erhalten haben. "Die UEFA missbilligt das leider, weil es ein Vordringen auf den Platz ist", meinte der Verbandschef von Wales, David Griffiths.

Nicht nur im Fußball ein "Problem"
Diese Spielerkinder-Problematik ist aber nicht nur bei den Kickern ein heiß umstrittenes Thema. So hat auch die US-amerikanische Profiliga NBA mit den Auftritten des Basketball-Nachwuchses immer wieder zu kämpfen. Besonders bei Pressekonferenzen nach wichtigen Spielen nutzen die NBA-Stars ihre Kinder, um die Journalisten beinahe zu zwingen, von kritischen Fragen fernzubleiben. Wer kann es ihnen aber auch übel nehmen, sonst wäre Riley Curry (Tochter von zweimaligen Wertvollsten Spieler der Liga: Stephen Curry) nie zum niedlichsten Superstar des gesamten Internets geworden.

Den Beweis sehen Sie hier im Video:

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